Vorsicht vor Dachlawinen und Eiszapfen

Leise rieselt der Schnee – aber manchmal fliegen im Winter auch härtere Geschütze von oben herab. So beugen Sie von Häuserdächern fallende Dachlawinen und Eiszapfen vor und versichern allfällige Schäden.

Unterschätzen Sie die Gefahr von Dachlawinen und Eiszapfen nicht

Wussten Sie, dass Neuschnee bis zu 200 Kilogramm pro Kubikmeter wiegt? Und das Eiszapfen an den Dachrinnen zu mehreren Kilo schweren Tropfen heranwachsen können? Stellen Sie sich nun vor, solche Eis- und Schneemassen stürzen herunter.

Einfache Mittel schützen vor Dachlawinen und weiteren eisigen Gefahren

Als Eigentümer oder Eigentümerin müssen Sie Ihr Grundstück so instand halten, dass niemand zu Schaden kommen kann. Im Winter sollten Sie besonders auf Folgendes achten:

  • Dachlawinen: Grosse Mengen von Hausdächern rutschender Schnee kann Menschen, Autos und mehr unter sich begraben. Mit Schneefanggitter oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen verhindern.
  • Eiszapfen: Eine gute Gebäudeisolation verhindert Eiszapfen. Reinigen Sie die Regenrinnen regelmässig, denn verstopfte und überlaufende Rinnen sind ideal für die Eiszapfenbildung.
  • Gehwege: Befreien Sie Privatwege, Hausplätze und Treppen von Eis und Schnee, installieren Sie wo nötig ein Geländer.

Die Versuchung, herunterhängende Schneemassen oder Eiszapfen selber mit einem Besen abzuschlagen, ist gross. Aber Vorsicht! Überlassen Sie diese Arbeit einer Fachperson oder der Feuerwehr.

Was, wenn doch jemand zu Schaden kommt

Nehmen wir an, Sie haben Besuch. Als dieser Ihr Haus verlässt, löst sich eine Dachlawine, fällt auf Ihren Gast und verletzt ihn. Als Gebäudeeigentümer sind Sie haftbar und Ihre Privathaftpflichtversicherung wird für den Schaden aufkommen. Dies jedoch nur, wenn Sie Ihr Wohneigentum selber bewohnen, keine Geschäftsräumlichkeiten vorhanden sind und das Gebäude nicht mehr als drei Wohnungen enthält. Sofern Sie die Wohnung nicht selber bewohnen, sind Sie über die Gebäudehaftpflichtversicherung geschützt.

Haben Sie Fragen? Ihr Versicherungsberater hilft Ihnen gerne weiter