Richtig versichert in fremden Autos fahren

Wer bezahlt, wenn Sie ein Auto ausleihen und einen Schaden anrichten?

Teilen statt besitzen ist in. Immer mehr Menschen leihen sich beispielsweise das Auto eines Nachbarn oder Freundes für ihre Grosseinkäufe am Wochenende aus. Aufgepasst: Auch wer nur ab und zu Auto fährt, muss sich Gedanken über die Versicherung machen.

Besonders in der Stadt brauchen immer weniger Menschen ein Auto, weil alles mit Bus, Tram oder Velo erreichbar ist. Ein eigenes Auto ist heute für viele ein Luxus. Doch manchmal ist ein Auto praktischer und bequemer als der öffentliche Verkehr oder das Velo. Zum Beispiel für Grosseinkäufe, spontane Ausflüge oder Ferien. Wer nur gelegentlich ein Auto braucht, kann es sich von Freunden, den Eltern oder einem Nachbarn leihen.

Wer übernimmt die Bonusrückstufung?

Wenn Sie ein Auto ausleihen, sollten Sie richtig versichert sein. Ein Beispiel: Sie leihen sich das Auto einer Kollegin aus. Kurz nicht aufgepasst und schon sind Sie mit dem Auto im Gartenzaun eines Nachbarn gelandet. Die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung der Autobesitzerin übernimmt den Schaden. Wenn Ihre Kollegin keine Zusatzversicherung «Bonusschutz» abgeschlossen hat, wird Ihr Bonus zurückgestuft und Sie müssen eine höhere Prämie bezahlen. In der Regel deckt Ihre Privathaftpflichtversicherung die finanziellen Folgen der Bonusrückstufung.

Privathaftpflicht mit einem wertvollen Extra

Für den Schaden am Auto Ihrer Kollegin haften Sie. In der Grunddeckung fast aller Privathaftpflichtversicherungen sind solche Schäden ausgeschlossen. Anders bei der Mobiliar: «Gelegentliches Führen fremder Personen- und Lieferwagen bis 3,5 Tonnen» ist in der Grunddeckung versichert. Das heisst, Sie müssen keine Zusatzversicherung abschliessen und nicht extra bezahlen, wenn Sie sich ein Auto leihen. Sie können bis zu 24 Tage pro Kalenderjahr mit einem fremden Auto fahren. Es spielt keine Rolle, ob einzelne Tage oder beispielsweise zwei Wochen am Stück in den Ferien.

Trotz allem: Fahren Sie vorsichtig

Wichtig zu wissen: Schäden an Fahrzeugen Ihres Arbeitgebers oder an solchen, die Sie gemietet beziehungsweise geleast haben, sind nicht versichert. Genauso wenig wie Schäden während Fahrten, für die Sie angestellt sind oder für die Sie bezahlt werden.

 

Weitere Informationen

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