«Als Praktikanten sind wir von Anfang an voll dabei»

Hochschulpraktikantin Nathalie Zaugg (23) macht Versicherungsthemen einem jungen Publikum schmackhaft. Und auch neben ihrer Arbeit im Newsroom bleibt sie immer am Ball.

Kopien machen und Kaffee holen – Praktikanten-Jobs haben generell nicht den besten Ruf.

Davon ist mein Praktikum sehr weit entfernt! Als Praktikantin in der Unternehmenskommunikation wurde ich von Anfang an voll einbezogen. In meiner ersten Arbeitswoche etwa schrieb ich eine Reportage über einen Schadenfall, inklusive Recherche und Interview vor Ort. Eine Herausforderung! Schliesslich wusste ich noch wenig über das Versicherungsgeschäft. Und einen Menschen zu interviewen, der von einem Tag auf den anderen alles verloren hat, war auch emotional schwierig.

Wie funktioniert so ein Praktikum?

Seit letztem Sommer laufen die Berufseinstiegs-Programme für Hochschulabsolventen bei der Mobiliar. Im Gesamten sind es 17 Bachelor-Praktikanten und 5 Master-Trainees, die zwischen 6 und 12 Monaten im Unternehmen arbeiten. Bei der Arbeit werde ich nebst meinen Arbeitskollegen auch von meiner Praxisausbilderin unterstützt. Ich lerne täglich Neues. Aber auch die Mobiliar profitiert von uns. In Workshops werden unsere Ideen angezapft.

Gelten Versicherungen bei der Genera- tion Z nicht als langweilig?

In meinem Umfeld wird die Mobiliar keineswegs als langweilig wahrgenommen, sondern als modern und witzig. Bei der Arbeit etwa beschäftige ich mich mit Social Media. Darüber bereiten wir Versicherungsinhalte für ein junges Publikum auf – und diese Inhalte dürfen ganz und gar nicht langweilig sein.

Geht das nicht ohne Social Media?

Mit Social Media erreichen wir eine jüngere Zielgruppe, unsere zukünftigen Kunden. Dieses Alterssegment nimmt eher weniger eine Broschüre in die Hand, sondern ist digital unterwegs.

In wie weit ist Ihre Freizeit digital?

Social Media ist auch da ein Thema, aber mein Ausgleich zur Arbeit ist ziemlich analog: Sport. Ich spiele schon sehr lange Fussball, war bei den BSC YB U18-Frauen. Nach einer längeren Pause habe ich vor zwei Jahren wieder angefangen. Was ich da besonders gelernt habe ist Teamgeist; Einzelkämpferin zu sein bringt nichts. Ohne ein gutes Team kannst du kein Goal schiessen. Und das gilt auch bei der Arbeit.