die Mobiliar

Auf was müssen sich Anleger im 2021 einstellen?

Wir gehen davon aus, dass sich die Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie über die kommenden Monate hinziehen werden. Die positiven Nachrichten von wirkungsvollen Impfungen sind jedoch ein Lichtblick am Ende des Tunnels.

Wir sind der Auffassung, dass die weiterhin expansive Geldpolitik und die stützenden Massnahmen der Regierungen, sowie das Ausrollen der Impfung letztlich dazu führen werden, dass sich die Unternehmens- und Konsumentenstimmung und damit die Wirtschaft in den nächsten Monaten verbessern werden. Die erhöhte Arbeitslosigkeit wird dennoch nur langsam zurückgehen. Wir erwarten daher nach dem ersten Konsumaufschwung eine vorerst zurückhaltende Konsumentenstimmung, was auf die Erholung drücken wird. Die Produktionskapazitäten werden nur schrittweise hochgefahren und verschobene Investitionspläne nur zögerlich wieder in Betracht gezogen. Zudem könnten die expansive Geldpolitik und durch die Pandemie bedingte strukturelle Änderungen mittelfristig wieder zu höherer Inflation tendieren.

Beim Anlegen auf Qualität achten

Wir vermuten, dass sich die konjunkturelle Situation auch im 2022 positiv entwickeln kann und der Anlagenotstand hoch bleibt.

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Bei Aktien empfiehlt sich ein Mix aus Wachstums- und Value-Titeln. Unser Anlagestil ist auf Qualität ausgerichtet. Dabei achten wir auf verschiedene Kriterien in der Selektion von Unternehmungen. Ein Kriterium ist die Visibilität der zukünftigen Gewinne einer Unternehmung.

Aus diesem Grund ist unser Portfolio weniger zyklisch aufgestellt als der Markt und neigt zu Wachstums-Aktien hin. Daraus ergibt sich ein robustes Portfolio, welches einen hohen Anteil von strukturellem Gewinnwachstum aufweist und im Vergleich zum Markt weniger grossen Kursschwankungen ausgesetzt ist.

Gold und Immobilien als gute Ergänzung zu Investitionen in Aktien

Grundsätzlich macht ein Portfolio Sinn, das auch auf Stufe Anlageklasse diversifiziert ist. Ganz nach dem Grundsatz, dass Diversifikation die günstigste aller Absicherungen ist. Durch seine Eigenart weist Gold zum Beispiel echte Diversifikationseigenschaften zu traditionellen Anlageklassen auf. Deshalb kann Gold helfen, die Schwankungen der Portfolioperformance zu reduzieren.

Bei Immobilien wie auch Gold kommt hinzu, dass sie gegen Risiken wie Inflation einen partiellen Schutz bieten. Doch wieviel von einer Anlageklasse, sei dies Gold oder Immobilien, in einem Portfolio «vernünftig» ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Der Anlagehorizont, die Risikofähigkeit und die Risikotoleranz des Kunden müssen berücksichtigt werden.

Wir bei der Mobiliar investieren aktuell mit unseren MobiFonds Select für Privatanleger zwischen 6 bis 8 Prozent in Gold und 5 bis 8 Prozent in Immobilien. Bei unseren Pensionskassen-Mandaten investieren wir aktuell bis 5 Prozent in Gold und 15 bis 25 Prozent in Immobilien.

Hier erfahren Sie mehr über unsere umsichtigen und vertrauensvollen Anlagelösungen für Pensionskassen.

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