1900 - 1999

Während der ersten Jahre ist die Mobiliar ein reiner Feuerversicherer für Fahrhabe, später kommt die Gebäudeversicherung (für Kantone ohne Staatsmonopol) dazu.

1916 wird die Einbruchdiebstahlversicherung eingeführt. Damit beginnt die Erweiterung des Branchenangebotes. In der Folge werden weitere Versicherungszweige eingeführt – die Mobiliar entwickelt sich so zum umfassenden Allbranchenversicherer.

1926 feiert die Mobiliar ihren 100. Geburtstag. Sie äufnet einen Fonds für unversicherbare Elementarschäden und wird damit zur Wegbereiterin der Elementarschadenversicherung und des Elementarschadenpools.

Seit den 40er-Jahren werden die Versicherten – als Mitglieder der Genossenschaft – regelmässig am erwirtschafteten Erfolg beteiligt, und zwar in Form von Auszahlungen aus dem Überschussfonds.

1960 wird die Motorfahrzeug-Teilkasko-, 1966 die Vollkasko- und 1978 die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung eingeführt: eine markante Erweiterung des Branchenangebotes. 1976, anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums, gründet die Mobiliar die «Jubiläumsstiftung», welche die Wissenschaft, Künste und andere kulturelle Bestrebungen fördert.

1986 bezieht die Direktion der Mobiliar das neue Gebäude an der Bundesgasse 35.

Seit längerer Zeit ist die Mobiliar an der Lebensversicherungsgesellschaft Providentia und an der Rechtsschutzversicherung Protekta finanziell beteiligt. In den 90er-Jahren übernimmt die Mobiliar diese Gesellschaften und führt sie 1997 zur Gruppe Mobiliar zusammen.

1998 ist für die Mobiliar ein Jahr von grosser Bedeutung: Am 1. Januar eröffnet sie unter dem Namen Mobi24 ein Call-Service-Center: Hier erhalten Kunden Hilfe und Assistance in Notlagen oder bei Autopannen, Auskünfte und weitere Unterstützung rund um die Versicherungen.

Im Oktober wird die neue Corporate Identity eingeführt: Die Gesellschaften Mobiliar, Providentia und Protekta haben nun ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild (CD). Im kommunikativen Auftritt wird der Name «Schweizerische Mobiliar» zu «Die Mobiliar».

Gegen Ende Jahr schliesst sich die Mobiliar der Eureko an, einer europäischen Allianz von führenden Finanz- und Versicherungsinstituten.

Im Dezember 1999 stimmen die Delegierten einer neuen Gruppenstruktur bei. Die Mobiliar gibt sich – nach wie vor genossenschaftlich verankert – eine neue Struktur: Die Schweizerische Mobiliar Genossenschaft wird zur überdachenden Gesellschaft der ganzen Gruppe und gewährleistet die Ausrichtung auf den Kundennutzen. Die Schweizerische Mobiliar Holding AG ist das Führungszentrum der Gruppe – das operative Versicherungsgeschäft wird von den drei Tochtergesellschaften Mobiliar, Providentia und Protekta getragen, alle drei mit der Rechtsform der AG.