Acht Dinge, die für das erste Date beachtet werden müssen

Die kleine Unterstützung für einen gelungenen Start

Liebe auf den ersten Blick – ein Mythos oder doch Wahrheit? Auch wenn du nicht daran glaubst, der erste Eindruck ist der Wichtigste. Hier sind acht Tipps, damit es nicht schon beim Kennenlernen hapert.

1. Nicht unter Druck setzen

Das erste Date – du schwärmst vor dich hin um malst dir im Kopf schon die schönsten Zukunftsbilder aus. Das ist ganz normal – jeder hofft, dass es beim ersten Treffen so richtig funkt. Die Bilder im Kopf deines Gegenübers sind aber vielleicht nicht die gleichen wie deine. Darum: geniesse den Moment und versuche dich und dein Date nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Und falls doch Erwartungen vorhanden sind: behalten diese für das erste Treffen für dich. Auch ohne diese zu nennen ist es möglich, einschätzen zu können, ob eine Bekanntschaft Zukunft hat oder nicht.

Spiele auch nicht mit unerwünschten Berührungen oder anzüglichen Bemerkungen. Sie zerstören die Stimmung und das Vertrauen. Aufplustern und Blossstellen sind keine Eigenschaften einer gesunden Beziehung.

2. Raus aus dem eigenen Territorium

Stell dir vor, du triffst dich mit deinem Date in deiner Bar des Vertrauens und alle Kollegen sind dort versammelt. Da beginnst du dich schnell zu hinterfragen: Was denken meine Kollegen über die Person? Verhalte ich mich lässig genug? Das Kennenlernen wird zur Party und im schlimmsten Fall läuft dein Date davon. Nicht gerade die entspannteste Atmosphäre für ein Kennenlernen.

Es ist also im Sinne von beiden Parteien, wenn ihr euch auf neutralem Boden kennenlernt. Und falls etwas schief geht, musst du keine Angst haben, dass dein Date dich plötzlich in deiner Lieblingsbar überrascht. Wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen – trotzdem solltest du immer an deine eigene Sicherheit denken – auch mit Blick in die Zukunft.

3. Lügen haben kurze Beine

In praktisch jeder Umfrage zeigt sich, dass Vertrauen und Ehrlichkeit in einer Beziehung das A und O sind. Damit die gemeinsame Zukunft nicht schon von Anfang an auf wackligen Beinen steht, heisst es: ehrlich sein. Zu dickes Auftragen und Bluffen wirkt ohnehin nicht glaubwürdig. Stellt sich dann später heraus, dass bereits beim ersten Date geflunkert wurde, sitzt man im sinkenden Schiff. Deswegen: egal wie peinlich, ungewöhnlich oder eben auch gewöhnlich deine Einstellung und deine Erlebnisse sind – steh dazu. Oder wie William Somerset Maugham schon gesagt hat:

Aufrichtigkeit ist höchstwahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
William Somerset Maugham

4. «Nid drischiesse»

Dieser Titel spricht Bände… Es kann durchaus sein, dass du ein tolles neues Teppanyaki-Restaurant kennst oder aus Bequemlichkeitsgründen gerne mit dem Tesla vorfährst – beim ersten Treffen solltest du jedoch sanft einsteigen. Eine angemessene und ruhige Location ist eine gute Basis. Auch die Kleidung solltest du sorgfältig aussuchen. Viel nackte Haut verleitet dazu, die Aufmerksamkeit auf Werte zu lenken, die bei der Suche nach einer Beziehung nicht oberste Priorität haben sollten.

5. Dialoge statt Monologe

Ein gutes Gespräch ist ein Geben und Nehmen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Reden und Zuhören hilft, die andere Person besser kennen zu lernen und zeugt von Interesse. Stelle offene Fragen und gehe auf die Geschichten des Gegenübers ein. Aktives Zuhören wirkt Wunder. Bist du an der Reihe mit Erzählen gilt: konzentriere dich auf das Wesentliche. Endlose Geschichten bis einem die Ohren abfallen sind ein No-Go.

6. Nicht betrinken

Fakt ist: Alkohol senkt die Hemmschwelle und entspannt. Doch das kann auch nach Hinten losgehen. Massloses Trinken wirkt unattraktiv und kann dazu führen, dass Dinge gemacht und gesagt werden, die man später bereut. Die vordergründig lässig wirkende Offenheit kann dir Geheimnisse und Aussagen entlocken, die du – aus guten Gründen – nüchtern niemals gesagt hättest.

7. Blacklist: der oder die Ex

Nein. Nope. Nada. Definitiv nicht! Gespräche über die Verflossenen haben beim Kennenlernen nichts zu suchen. Auch, wenn du versuchst, mit negativen Kommentaren zu signalisieren, dass du über die Person hinweg bist. Falls es mit euch Zweien klappen sollte, wird dieses Thema noch früh genug zur Sprache kommen.

8. Das Smartphone bleibt in der Tasche

Dein Drink oder Salat mag noch so «fancy» aussehen – Instagram kann warten. Am besten lässt du dein Smartphone in der Tasche. Die ungeteilte Aufmerksamkeit deinem Dating-Partner gegenüber zeugt von Respekt. Falls du auf eine dringende Nachricht wartest, kannst du das von Anfang an erwähnen und so unangenehme Situationen vermeiden. Es gibt aber durchaus eine Situation, in der dein Smartphone hilfreich sein kann: bei einem «Horror-Date». Im Notfall schmuggelst du es dann mit auf die Toilette und organisierst dir ein Alibi, um schnell das Weite suchen zu können.

Sei du selbst

Es ist natürlich nicht möglich, ein Allerwelts-Rezept für das Dating zu schreiben. Jeder Mensch ist individuell und das ist auch gut so. Wenn es also eine Regel zu Schreiben gilt, dann ist es diese: bleibe dir treu. Sei offen und ehrlich und steh zu deinen Überzeugungen und Gefühlen. Dich für jemanden ausgeben, der du gar nicht bist, treibt dich direkt in den Teufelskreis. Es wird immer schwieriger, die Maske später abzunehmen.  Und sollte dein Gegenüber keinen Gefallen an dir finden: es gibt viele Fische im Teich.