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die Mobiliar

Die Mobiliar mit starkem und profitablem Wachstum im ersten Halbjahr 2019

Die Mobiliar setzte ihren Wachstumskurs im ersten Semester 2019 nahtlos fort. Mit einem Anstieg des Prämienvolumens um 4.0% konnte die genossenschaftlich verankerte Gruppe ihre Position im Markt weiter ausbauen. Das Wachstum im Nicht-Lebengeschäft lag erneut deutlich über demjenigen des Gesamtmarkts. Auch im Lebengeschäft resultierte eine Steigerung der Prämieneinnahmen. Die Entwicklung an den Finanzmärkten hatte einen positiven Einfluss auf das Anlageergebnis.

Die Gruppe Mobiliar weist für das erste Halbjahr einen konsolidierten Gewinn von 293.3 Mio. Franken (Vorjahr 264.7 Franken) aus. Das Ergebnis nach Steuern im Nicht-Lebengeschäft beläuft sich auf 267.2 Mio. Franken (Vorjahr 242.1 Mio. Franken) und dasjenige im Lebengeschäft auf 26.1 Mio. Franken (Vorjahr 22.7 Mio. Franken). Aus dem Finanzgeschäft resultierte ein Beitrag von insgesamt 234.8 Mio. Franken (Vorjahr 200.6 Mio. Franken) zum Halbjahresergebnis. Die Anlagerendite beträgt 1.3% (Vorjahr 1.2%).

Per Ende Juni 2019 beläuft sich das Prämienvolumen der Gruppe Mobiliar auf 2.755 Mia. Franken (Vorjahr 2.648 Mia. Franken). Davon stammen 2.263 Mia. Franken aus dem Nicht-Lebengeschäft und 491.4 Mio. Franken aus dem Lebengeschäft.

Das konsolidierte Eigenkapital hat sich im Vergleich zu Ende 2018 um 336.1 Mio. auf 5.116 Mia. Franken erhöht. Der Nettozuwachs ergibt sich primär aufgrund des Semesterergebnisses und der im Vorjahresvergleich deutlich höheren Neubewertungsreserven. Andererseits wirkt sich die Gewinnverwendung – insbesondere die Zuweisung von 180 Mio. Franken an den Überschussfonds der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG für die zukünftige Ausrichtung von freiwilligen Prämienvergünstigungen an die Versicherten – mindernd auf das Eigenkapital aus.

Die Mobiliar lässt ihre Kundinnen und Kunden am Erfolg teilhaben

«Es freut mich sehr, dass wir im ersten Halbjahr 2019 wiederum ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen und unsere Position im Markt weiter festigen konnten», sagt CEO Markus Hongler. «Unser anhaltend starkes Wachstum verdanken wir in erster Linie unseren vielen zufriedenen Kundinnen und Kunden, die uns weiterempfehlen. Als Dank für ihre Loyalität und ihr Vertrauen in die Mobiliar beteiligen wir sie am erwirtschafteten Erfolg. Mit einem Gesamtbetrag von rund 160 Mio. Franken vergünstigen wir seit Mitte 2019 für die Dauer eines Jahres die Prämien der Haushalt- und Gebäudeversicherungen um 20%.»

Nicht-Lebengeschäft – Vorjahreswachstum erneut übertroffen

Die Mobiliar ist im Nicht-Lebengeschäft weiterhin sehr erfolgreich unterwegs. Das Wachstum fiel sogar leicht höher aus als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Im ersten Semester 2019 erhöhten sich die Prämieneinnahmen um insgesamt 4.7% auf 2.263 Mia. Franken. Mit einem Anstieg von 4.4% im Direktgeschäft konnte die Mobiliar das vergleichbare Marktwachstum von 2.4% einmal mehr deutlich übertreffen und so ihre gute Position im Markt weiter festigen. Den Hauptanteil zum weiteren Ausbau des Prämienvolumens leisteten wie in den Vorjahren die Neugeschäftsabschlüsse.

Alle strategischen Geschäftsfelder trugen zum Prämienanstieg bei. Die höchste Wachstumsrate im Segment Privatpersonen verzeichneten die Rechtsschutzversicherungen, gefolgt vom Mietkautionsgeschäft. Im Motorfahrzeugversicherungsgeschäft, welches weiterhin einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist, betrug das Prämienwachstum 2.2%. Im Geschäft mit Unternehmenskunden leisteten erneut die Personenversicherungen den grössten Anteil am Wachstum. Darüber hinaus verzeichneten das Geschäftsfeld für mittlere und grössere Unternehmen sowie die Betriebsversicherungen für KMU erfreuliche Prämienzuwächse.

Der Kostensatz stieg im Vorjahresvergleich von 25.7% auf 26.5%. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aufgrund von Mehrkosten im Zusammenhang mit der vor einem Jahr gestarteten Initiative der Mobiliar zur Beschleunigung der digitalen Transformation. Dank einer unterdurchschnittlichen und auch unter dem Vorjahr liegenden Schadenbelastung in den ersten sechs Monaten des Jahres erhöhte sich das technische Ergebnis von 143.4 Mio. auf 151.8 Mio. Franken. Die Combined Ratio verbesserte sich von 89.9% auf 89.7%.

Lebengeschäft – anhaltend hohes Wachstum in der privaten Vorsorge

Das Prämienvolumen im Lebengeschäft erhöhte sich insgesamt um 1.2% auf 491.4 Mio. Franken.

In der privaten Vorsorge stiegen die Prämieneinnahmen um insgesamt 6.5%. Das Wachstum resultierte hauptsächlich aufgrund der vor zwei Jahren durch die Mobiliar neu eingeführten «wandelbaren Sparversicherung». In den letzten Monaten wurde neben dem Vorsorgeprodukt für Erwachsene insbesondere auch die im letzten Herbst eingeführte Kindersparversicherung stark nachgefragt. Im ersten Semester 2019 erzielte das Geschäft mit Jahresprämien eine Wachstumssteigerung von 5.7%. Damit wurde das Marktwachstum von 0.1% erneut deutlich übertroffen. Auch das Volumen der Einmalprämien stieg im Vorjahresvergleich an. Die Prämieneinnahmen bei den Risikoversicherungen fielen im Jahresvergleich leicht höher aus.

In der beruflichen Vorsorge hielt sich das Geschäft mit Jahresprämien auf dem Vorjahresniveau. Das Volumen der Einmalprämien fiel aufgrund rückläufiger Einkäufe von Altersrenten im Vergleich zur Vorjahresperiode tiefer aus. Die Kunden der Mobiliar, die aufgrund ihrer Verträge der Mindestquote unterstellt sind, erhielten per Ende Juni 2019 eine Ausschüttung von rund 3 Mio. Franken aus dem Überschussfonds.

Die Mobiliar konzentriert sich in der privaten Vorsorge weiterhin auf das Geschäft mit periodischen Prämien, den Ausbau ihrer Angebotspalette an Sparprodukten sowie die Wahrung ihrer Position als Marktleader im Risiko-Lebengeschäft. In der beruflichen Vorsorge will die Mobiliar ihre Stellung als führende Anbieterin von Lösungen im Bereich der Rückversicherung von Vorsorgeeinrichtungen fortsetzen.

In den ersten sechs Monaten fielen die Leistungen für Todesfälle in der privaten und in der beruflichen Vorsorge tiefer aus. Während im Segment Privatpersonen die Aufwendungen für Invalidität leicht zunahmen, gingen diese im Kollektivgeschäft zurück. Der Kostensatz verbesserte sich aufgrund höherer Jahresprämien in der privaten Vorsorge sowie tieferer Betriebskosten in der privaten und beruflichen Vorsorge von 16.9% auf 15.4%. Aufgrund der anhaltend tiefen Marktzinsen nahm die Mobiliar eine Aufstockung der Zinsverstärkungen vor. Das technische Ergebnis fiel deshalb im Vorjahresvergleich tiefer aus.

Anlageergebnis – Finanzmärkte im Höhenflug trotz verhaltener wirtschaftlicher Aussichten

Nach der markanten Korrektur der Aktienmärkte Ende Dezember hellte sich die Stimmung an den globalen Finanzmärkten zu Beginn des laufenden Jahres rasch wieder auf. Ausschlaggebend für den steilen Aufwärtstrend war jedoch nicht eine verbesserte globale Konjunkturentwicklung, sondern hauptsächlich die Abkehr der amerikanischen Notenbank Fed von ihrer restriktiveren Geldpolitik. Das tiefe Zinsumfeld gepaart mit moderatem Wirtschaftswachstum und geringem Inflationsdruck unterstützte in der Folge Sachwertanlagen wie Aktien und Gold. In diesem Umfeld fiel das finanzielle Ergebnis der Mobiliar im ersten Semester 2019 positiv aus und leistete einen Beitrag von 234.8 Mio. Franken (Vorjahr 200.6 Mio. Franken) zum Halbjahresergebnis. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aus höheren Zuschreibungen und grösseren Gewinnen aus Veräusserungen. Die höheren Börsenkurse von Aktien und Gold wirkten sich aufgrund der Rechnungslegung gemäss Swiss GAAP FER grösstenteils in den Neubewertungsreserven im Eigenkapital und nur zu einem kleineren Teil in den ergebnisrelevanten Zuschreibungen aus. Das Anlagevermögen stieg gegenüber 31. Dezember 2018 um 6.2% auf 19.418 Mia. Franken. Die Anlagerendite auf durchschnittlich investierten Kapitalanlagen zu Buchwerten belief sich auf 1.3% (Vorjahr 1.2%). Die Performance1 betrug +4.8% (Vorjahr -0.3%).

Die Mobiliar auf dem Weg zur digitalen Transformation

Die vor einem Jahr gestartete Initiative, mit einem zusätzlichen Investitionsschub von 250 Mio. Franken über einen Zeitraum von fünf Jahren das künftige Übermarktwachstum zu sichern und die digitale Transformation des Kerngeschäfts zu beschleunigen, verläuft planmässig. Auch die in diesem Zusammenhang gestartete Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden verlief erfolgreich. Von den 150 dafür neu ausgeschriebenen Vollzeitstellen in den Bereichen Software-Entwicklung sowie Business- und Datenanalyse konnten inzwischen bereits rund 90% besetzt werden.

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchen­versicherer weist per 31. Dezember 2018 ein Prämienvolumen von 3.831 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den mehr als zwei Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversiche­rungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Schweizerische Mobiliar Services AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens, SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny und bexio AG mit Sitz in Rapperswil.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein über 5500 Mitarbeitende und bietet 345 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.