25 000 Franken für die «Kulturräume Bielhüs»

Montag, 21. Oktober 2013

Die Mobiliar beteiligt sich mit 25 000 Franken an den Kosten für einen neuen Brot-Backofen und die Instandsetzung von zwei Giltsteinöfen. Damit soll die alte Brotbacktradition in dem Haus aus dem 16. Jahrhundert wieder aufleben.
 

Am 18. Oktober übergaben Werner Luginbühl, Leiter Public Affairs, und Roland Lüthi, Generalagent im Oberwallis, der Gemeinde Ausserberg einen Check über 25 000 Franken aus der Jubiläumsstiftung der Mobiliar. Damit unterstützt sie innerhalb des Projekts «Kulturräume Bielhüs» die Hafnerarbeiten für einen neuen Brot-Backofen und die Instandsetzung von zwei Giltsteinöfen.

Das «Bielhüs» ist ein zweigeschossiges, traditionelles Walliserhaus aus dem16. Jahrhundert. Es steht im alten, noch weitgehend intakten Dorfteil von Ausserberg. Das Gebäude steht seit längerem leer und wird nun zu einem kulturellen Begegnungsort für die Dorfbevölkerung von Ausserberg umgebaut. Die originale Bausubstanz bleibt dabei erhalten.

Tradition wieder aufleben lassen

Neben einem Raum für Multimedia und Ausstellungen wird im Kellergeschoss der ursprüngliche Backraum für die Brotherstellung mit Mehl aus der Dorfmühle wieder aufgebaut. Im «Bielhüs» wurde während Jahrhunderten Brot gebacken. Dank der Zuwendung der Mobiliar soll diese Tradition wieder aufleben.

Im ersten und zweiten Obergeschoss werden nebst Räumlichkeiten zur Durchführung von Seminaren, Kursen und Veranstaltungen zwei Giltsteinöfen wieder instand gesetzt. Sie sind das einzige, was an Originalsubstanz von der Inneneinrichtung erhalten geblieben ist.

Checkübergabe in Ausserberg (von links): Otto Heynen (Gemeinderat), Edwin Pfaffen (Präsident Kulturkommission), Werner Luginbühl (Leiter Public Affairs der Mobiliar und Ständerat), Christoph Meichtry (Gemeindepräsident Ausserberg), Roland Lüthi (Generalagent der Mobiliar im Oberwallis).

Jubiläumsstiftung

Die Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft besteht seit über 30 Jahren und fördert durch finanzielle Beiträge die Wissenschaft und Forschung, künstlerische Projekte sowie die allgemeine Kulturpflege. Der grösste Schweizer Sachversicherer unterstützt jährlich zwischen 20 und 30 Projekte im Umfang von insgesamt rund 400 000 Franken.

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.