Von Erkenntnissen, die weitergeknetet werden

Hug hat sich als Backwarenspezialist seit Jahrzehnten mit aussergewöhnlichen Kreationen einen Namen gemacht – nicht zuletzt auch, weil sie immer wieder neue Wege beschreiten – wie kürzlich mit ihrer Teilnahme am Mobiliar Forum «Zukunft gestalten» zum Thema Design Thinking.
Das traditionelle und gleichzeitig zukunftsorientierte Schweizer Unternehmen Hug wird in der 5. Generation geführt und setzt auf eine starke Unternehmenskultur, bewährte Kernwerte und auf eine inhabergeführte, operative Geschäftsleitung. «Wenn wir als Familienunternehmen etwas haben, dann ist es Zeit. Zeit, die wir uns auch immer nehmen, um mit unserem Pioniergeist Neues zu erschaffen und uns stetig zu weiterzuentwickeln», erklärt Fabian Hug (Leiter Entwicklung und Qualitätsmanagement) eines der Erfolgsrezepte des Luzerner Betriebs.
Weitsichtige Bestrebungen
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren einige sehr gute und weitsichtige Entscheidungen getroffen, wie Pascal Steiner (Leiter Marketing Food Services) bei Hug erklärt: «Wir haben unsere zwei Produktionswerke vereint, unsere Hug-Mitarbeitenden-App mit grossem Erfolg lanciert und mit unseren Felfel-Verpflegungsautomaten eine hochwertige Verpflegungslinie auf die Beine gestellt. So können Mitarbeitende, die beispielsweise Schicht arbeiten, auch morgens um drei Uhr stets etwas Warmes essen.»

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Zukünftige Herausforderungen
An Themen, mit denen sich die Hug-Macher in nächster Zeit intensiv auseinandersetzen werden, fehlt es nicht. «Die Inhalte reichen von der Energie- und Stromversorgung über den Arbeitskräftemangel bis hin zur Beschaffung wichtiger Nahrungsmittel wie Haselnüsse oder Kakao», zählt Fabian Hug nur einige Beispiele künftiger Herausforderungen auf.
Design Thinking by Hug
In Thun haben 14 Personen aus der Hug-Familie am Workshop teilgenommen – und dies aus den verschiedensten Bereichen. «Wir haben eine flache Hierarchie. Wichtig war uns, dass alle Beteiligten und ihre Aussagen gleich viel Gewicht haben. Das passt zu unserer Firmenkultur», zieht Pascal Steiner ein äusserst positives Fazit. Am Ende entstand eine aussergewöhnliche Dynamik: Leute, die im Alltag nicht viel miteinander zu tun haben, fanden plötzlich zueinander. Und Fabian Hug ergänzt: «Das Format hat uns ausgezeichnet gefallen. Wir waren methodisch sehr sauber unterwegs haben zahlreiche Tools und Tipps erhalten, damit die erarbeiteten Eindrücke nicht im Alltagsstrudel versanden.»

«Fertig geknetet»
Konkret wurden auf Grund des Workshops und einer Auslegeordnung fünf verschiedene Routen ausgearbeitet und ein Inhouse-Start-Up gegründet. «Drei Mitarbeitende, die in Thun dabei waren, erhielten etwas Budget, Zeit und viel Freiheit, um eine der Routen weiterzuverfolgen», wird Fabian Hug konkret. Und sagt zum Schluss: «Oder um es in Bezug auf unsere Produktpalette zu formulieren: Der Teig wurde geknetet, jetzt schauen wir mal, wie daraus ein Endprodukt entsteht.»
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