TWINT-Betrug

Betrug in Zusammenhang mit Twint

Hinweise zum sicheren Umgang mit Twint und verdächtigen Kontaktaufnahmen

Twint ist technisch gesehen ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Betrüger:innen zielen deshalb auf die Manipulation der Nutzer:innen ab, um an ihr Geld ranzukommen. Erfahren Sie, wie Betrugsmaschen mit Twint funktionieren und wie Sie sich davor schützen können.

  • Lesezeit: 13 Minuten
  • Letztes Update: August 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • Betrüger:innen versuchen, Sie entweder zur Überweisung von Geld oder zur Herausgabe Ihrer Twint-Zugangsdaten und Verifizierungscodes zu bewegen. Beachten Sie deshalb Folgendes:
  • Prüfen Sie Angebote auf Verkaufsplattformen sorgfältig und bezahlen Sie den Artikel, wenn möglich, erst bei der Abholung vor Ort.
  • Prüfen Sie bei jeder Twint-Überweisung sowie bei der Bezahlung von QR-Code-Rechnungen, ob der Empfänger bzw. die Empfängerin und die Höhe des Rechnungsbetrags korrekt sind.
  • Wenn Sie in der Twint-App eine Transaktion bestätigen, wird Ihr Konto belastet. Prüfen Sie deshalb vor jeder Bestätigung, ob die Forderung berechtigt ist (Zahlungsempfänger:in, Telefonnummer, und Höhe des Betrags).
  • Geben Sie Ihre Twint-Zugangsdaten niemals ausserhalb der Twint-App ein. Und geben Sie auf keinen Fall einen Verifizierungscode oder andere Sicherheitsmerkmale weiter, die an Ihr Handy geschickt wurden. Das gilt besonders dann, wenn Sie vermeintlich von einem Kontakt darum gebeten werden.
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Was sind häufige Betrugsmaschen mit Twint?

Betrüger:innen versuchen, Sie entweder zur Überweisung von Geld oder zur Herausgabe Ihrer Twint-Zugangsdaten zu bewegen. Betrug mit Twint kann daher nur gelingen,

  • wenn Sie versehentlich Geld überweisen,
  • wenn Sie Geld an die falsche Empfängerin oder den falschen Empfänger überweisen,
  • wenn Sie die Überweisung eines angeforderten Betrags bestätigen,
  • oder wenn Sie Ihre Twint-Zugangsdaten und Sicherheitsmerkmale wie den Verifizierungscode preisgeben.

Lesen Sie in den folgenden Abschnitten, wie die einzelnen Betrugsmaschen aufgebaut sind.

Betrugsmaschen mit Twint auf Verkaufsplattformen wie Tutti, Ricardo und Facebook Marketplace

Betrüger:innen schalten auf Verkaufsplattformen wie Tutti, Ricardo und Facebook Marketplace einerseits Fake-Angebote gegen Vorauszahlung, unter anderem mit Twint (Käufer-Falle). Andererseits versuchen sie, Verkäufer:innen zu einer Twint-Überweisung oder zur Herausgabe ihrer Twint-Zugangsdaten zu bewegen (Verkäufer-Falle).

Mit der Cyberversicherung der Mobiliar sind Sie auf der sicheren Seite

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Phishing nach Twint- oder E-Banking-Zugangsdaten per E-Mail, Anruf, SMS, QR-Code, Messaging-App oder Social Media

Das Signal: Sie erhalten vermeintlich von einer vertrauenswürdigen Organisation wie Twint, Ihrer Bank oder der Post eine dringende Aufforderung,

  • die Zugangsdaten zu Ihrem Twint-Konto oder Ihrem E-Banking-Konto zu bestätigen,
  • diese Zugangsdaten aus einem anderen Grund auf einer Website einzugeben oder
  • die Zugangsdaten jemandem am Telefon preiszugeben.

Die Realität: Die Aufforderung ist gefälscht und stammt von Betrüger:innen, die in den Besitz Ihrer Zugangsdaten gelangen wollen. 

Betrugsmaschen rund um Twint-Transaktionen

Bei möglichen Betrugsmaschen rund um Twint-Transaktionen

  • fordern Betrügerinnen missbräuchlich Beträge an,
  • tauschen unbemerkt den oder die legitime Zahlungsempfänger:in aus,
  • oder zeigen gefälschte Zahlungsbestätigungen, obwohl keine Transaktion stattgefunden hat.

Da Transaktionen mit Twint nachverfolgt werden können, kommt es nur selten zu Betrugsfällen, bei denen die legitime Zahlungsempfängerin oder der legitime Zahlungsempfänger durch eine andere Person ausgetauscht wird. Auch Betrugsfälle mit gefälschten Zahlungsbestätigungen sind selten. Die meisten Händler:innen sind bereits dafür sensibilisiert.

Fragen & Antworten

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