Zwei Männer stehen auf einem Gerüst einer Baustelle mit Bauhüten und besprechen die Bauplanung.

Qualität ist entscheidend beim Bauen

Wer ein Haus baut, investiert Zeit, Geld und Vertrauen. Damit Ihr Bauvorhaben gelingt, braucht es neben guter Planung auch Qualität – bei den Materialien, bei den Partnern und beim Versicherungsschutz.

  • Lesezeit: 2 Minuten
  • Letztes Update: November 2025
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Ein Bauprojekt ist komplex und oft einmalig im Leben. Schon die Wahl von Lage, Bauart und Baumaterial beeinflusst das Ergebnis stark. Ebenso wichtig sind die Architektin, der Bauleiter und die ausführenden Betriebe.
Nehmen Sie sich Zeit, um Referenzen einzuholen und Angebote zu vergleichen. Achten Sie auf klare Verträge, Baugarantien und eine offene Kommunikation. So legen Sie den Grundstein für Qualität – und vermeiden spätere Streitigkeiten über Mängel oder Kosten.

Qualität zahlt sich aus

Wenn Sparen teuer wird

Der Druck auf Baupreise ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Viele Bauherrschaften und Unternehmer suchen nach möglichst günstigen Lösungen – oft auf Kosten der Qualität.
Minderwertige Materialien, unerfahrene Fachkräfte oder überhastete Abläufe führen schnell zu Pfusch am Bau. Achten Sie deshalb auf geprüfte Baustoffe, erfahrene Fachleute und etablierte Unternehmen. Qualität beim Bauen kostet – doch schlechte Arbeit kommt am Ende teurer.

Auf Fachwissen und Erfahrung setzen

Wählen Sie Fachleute mit anerkannten Ausbildungen und nachweisbarer Erfahrung. Prüfen Sie verwendete Materialien auf Beständigkeit und auf bisherige Erfahrungen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Bauprojekt den Anforderungen langfristig standhält.

Gerade bei Pfusch oder schlechtem Material greift der Versicherungsschutz nicht immer. Ein weiterer Grund, schon beim Bau auf Qualität zu setzen – und sich gut beraten zu lassen.

Fazit – Qualität schützt von der Planung bis zur Versicherung

Ein erfolgreiches Bauprojekt hängt von vielen Faktoren ab. Wer gut plant, sorgfältig auswählt und sich richtig absichert, vermeidet Ärger und Kosten. Setzen Sie auf erfahrene Fachleute, hochwertige Materialien und die passende Versicherungslösung. So bauen Sie auf Qualität – und auf Sicherheit.

Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihre wichtigsten Fragen rund um das Thema Qualität beim Bau.

Die Bauversicherung besteht aus der Bauwesenversicherung und der Bauherren-Haftpflichtversicherung.  

Die Bauwesenversicherung deckt: 

  • die Kosten für die Wiederherstellung des Zustandes vor dem Bauunfall
  • im Maximum den Zeitwert (Totalschaden) 

 

Die Bauherren-Haftpflichtversicherung deckt: 

  • die Prüfung der Frage, ob Sie verpflichtet sind, für den Schaden zu haften und, falls ja, wie hoch der Schaden ausfällt. 
  • die Entschädigung berechtigter, versicherter Ansprüche. 
  • die Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche. 

 

Gut zu wissen: Die maximale Zahlung, die Sie erhalten können, ist durch den Betrag begrenzt, der in Ihrem Versicherungsvertrag festgelegt ist. Die Versicherung deckt nur die Baustelle ab, die im Vertrag genannt ist, und gilt für die Dauer des Vertrags. 

Jede Versicherung enthält Ausschlüsse, so auch die Bauversicherung der Mobiliar.  

In der Bauwesenversicherung nicht gedeckt sind: 

  • Schäden an bestehenden Kanalisationen, Sicker- und Werkleitungen sowie Kabeln ausserhalb des Gebäudes 
  • Geld, Wertpapiere, Kunstgegenstände, Antiquitäten sowie künstlerischer Schmuck am Gebäude 
  • Garantiearbeiten, Mängelbehebungen sowie Schäden, die von einer Sach- oder Haftpflichtversicherung übernommen werden müssen 
  • Mehrkosten, die z. B. entstehen, wenn Verbesserungen am Bauwerk während der Wiederherstellung durchgeführt werden 
  • «Ohnehin»-Kosten, die nach einem Schadenereignis notwendig werden 
  • Erdbebenschäden 
  • Schäden, die in Kauf genommen wurden 
  • Schäden durch normale Witterungseinflüsse 
  • Aufwendungen zur Behebung von Schönheitsfehlern 
  • Vertragsstrafen, Vermögensschäden und Ertragsausfälle 

 

In der Bauherren-Haftpflichtversicherung nicht gedeckt sind: 

  • Schäden, die Sie selbst oder Personen, die im gleichen Haushalt leben, erleiden (Eigenschäden) 
  • Schäden, die man vorsätzlich herbeiführt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden mussten oder in Kauf genommen wurden 
  • Schäden, die durch den Gebrauch von Fahrzeugen entstehen 
  • Vertraglich übernommene Haftungen, die über die gesetzliche Haftung hinausgehen 
  • Schäden an Sachen, die zur Bearbeitung, Verwahrung, Beförderung oder zum Gebrauch übernommen oder die Sie gemietet oder gepachtet haben 
  • Reine Vermögensschäden, sofern sie nicht auf einen versicherten Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind (Geldstrafen, Bussen, Umsatzeinbussen, entgangener Gewinn) 

Die Bauversicherung schützt Bauherrschaften während der gesamten Bauzeit. Sie deckt Schäden am entstehenden Bauwerk, etwa durch Unfälle, Diebstahl oder Naturereignisse. Je nach Ausgestaltung umfasst sie die Bauwesenversicherung für das Bauobjekt und die Bauherrenhaftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten.

Baumängel entstehen oft durch Zeitdruck, ungeeignete Materialien oder mangelnde Fachkenntnis. Achten Sie auf geprüfte Handwerksbetriebe, klare Verträge und Baugarantien.

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