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Alternative Energie für Betriebe

Prüfen, investieren, versichern

Wer als Betrieb in Sonnenenergie investiert, kann Energiekosten senken, unabhängiger vom Strommarkt werden und den eigenen Betrieb nachhaltiger aufstellen. Damit sich die Investition langfristig lohnt, sollten Gebäude, Stromverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Versicherungsschutz zusammen betrachtet werden.

  • Lesezeit: 4 Minuten
  • Letztes Update: Juni 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • Solaranlagen können helfen, Stromkosten zu senken.
  • Vor der Investition sollten Gebäude, Dach und Stromverbrauch geprüft werden.
  • Solaranlagen sollten passend versichert sein.
  • Servicevertrag und Versicherungsschutz ergänzen sich.
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Energiekosten wirken sich direkt auf die laufenden Kosten eines Unternehmens aus. Besonders Betriebe mit Kühlung, Maschinen, Beleuchtung, Produktion oder viel Gebäudefläche profitieren davon, ihren Verbrauch regelmässig zu prüfen.

Welche Lösung passt, hängt vom Gebäude, vom Stromverbrauch und vom Betrieb ab. Eine Bäckerei, eine Garage, ein Detailhandelsgeschäft oder ein Produktionsbetrieb brauchen Energie zu unterschiedlichen Zeiten und für unterschiedliche Abläufe. Genau deshalb lohnt sich eine sorgfältige Prüfung.

Sonnenenergie sinnvoll nutzen – und gut absichern

Damit die Investition langfristig Freude macht, lohnt sich auch ein Blick auf den Versicherungsschutz. Denn Hagel, Sturm, Überspannung oder technische Schäden können hohe Kosten verursachen.

Die Gebäudeversicherung der Mobiliar ist modular aufgebaut. Mit der Zusatzversicherung «Haustechnische Anlagen» können fest mit dem Gebäude oder Grundstück verbundene Anlagen abgesichert werden – zum Beispiel Solaranlagen oder Wärmepumpen.

Damit Ihre Solaranlage gut versichert ist

Solaranlagen sind Wind und Wetter ausgesetzt. Mit der Gebäudeversicherung der Mobiliar können Sie fest verbaute Technik wie Photovoltaik und Wärmepumpen passend absichern – abgestimmt auf die Grösse Ihrer Anlage, Ihr Betriebsgebäude und Ihren Bedarf.

Lassen Sie sich von Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater der Mobiliar zeigen, welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt.

Servicevertrag und Versicherung: beides hat seinen Platz

Die Zusatzversicherung «Haustechnische Anlagen» ergänzt den Servicevertrag der Betreiberfirma – ersetzt diesen aber nicht. Serviceverträge decken periodische Kontrollen und allenfalls den Austausch von Verschleissteilen ab. 

Die Versicherung übernimmt die Kosten bei plötzlichen und unvorhergesehenen Zerstörungen und Schäden. Je nach gewählter Deckung sind zum Beispiel Schäden durch Feuer oder Elementarrisiken wie Hagel, Sturm oder Steinschlag versicherbar sowie technische Schäden während des Betriebs, etwa infolge Konstruktionsfehlern, Wind, Überspannung oder Kurzschluss. Ergänzend kann auch der Ertragsausfall als Folge eines gedeckten Schadenereignisses versichert werden.

Energiekosten senken: oft helfen einfache Massnahmen

Wo überall fliesst unnötig Strom? Mit einfachen Sofortmassnahmen erzielen Sie rasch eine Wirkung, die sich im tieferen Stromverbrauch niederschlägt:

  • Das Schaufenster nicht mehr oder weniger lange beleuchten,
  • LED-Lampen und Bewegungsmelder einsetzen,
  • keine Geräte im Standby-Modus betreiben,
  • alte Geräte mit hohem Stromverbrauch ersetzen,
  • Türdichtungen von Kühlräumen überprüfen und dort nur kühlen, was gekühlt werden muss.

Wann lohnt sich eine Solaranlage für ein KMU?

Eine Solaranlage kann sich für Ihr KMU lohnen, wenn Ihr Betriebsgebäude geeignete Dach- oder Fassadenflächen hat und der produzierte Strom möglichst direkt im Betrieb genutzt werden kann. Wichtig ist, dass die Fläche wenig Schatten hat und die Anlage zur Grösse und zum Strombedarf Ihres Unternehmens passt.

Prüfen Sie vor der Investition besonders diese Fragen:

Wie viel Strom verbraucht Ihr Betrieb im Jahr?

Zu welchen Tageszeiten brauchen Sie am meisten Strom?

Eignet sich das Dach oder die Fassade für Solarzellen?

Muss das Dach in den nächsten Jahren saniert werden?

Wie hoch sind Investition, Unterhalt und erwarteter Ertrag?

Wie wirkt sich ein möglicher Ausfall der Anlage auf Ihren Betrieb aus?

Energetische Sanierung: zuerst das Gebäude, dann die Technik

Eine energetische Sanierung senkt den Energieverbrauch eines Gebäudes langfristig. Dazu gehören zum Beispiel die Isolation von Dach, Keller und Fassade oder der Ersatz alter Fenster.

Für KMU kann sich das lohnen: Das Gebäude bleibt in gutem Zustand, der Energieverbrauch sinkt und die Betriebskosten werden planbarer. Oft wirkt eine Sanierung auch werterhaltend oder wertsteigernd.

Wichtig ist, die Massnahmen aufeinander abzustimmen. Wer zuerst das Gebäude verbessert, braucht danach vielleicht eine kleinere Heizung oder kann eine Solaranlage besser dimensionieren. Eine systematische Prüfung hilft, unnötige Kosten zu vermeiden.

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Energieratgeber von Energie Schweiz für Unternehmen

Ihr KMU, Ihre Firma, Ihr Fachbetrieb oder Ihr Unternehmen kann durch mehr Energieeffizienz Kosten und Energie sparen. Die Grösse des Betriebs spielt dabei keine Rolle. Weiter können Sie erneuerbare Energie einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiezukunft leisten.

Fragen & Antworten

Wir beantworten die häufigsten Fragen zu alternativen Energien. 

Als KMU können Sie Ihre Solaranlage in drei Schritten versichern:

  1. Gebäudeversicherung:
    Die Anlage wird als Teil des Gebäudes gegen klassische Risiken wie Feuer, Elementarereignisse (z. B. Hagel, Sturm, Hochwasser), Wasser und Diebstahl abgesichert.
  2. Zusatzdeckung «Haustechnische Anlagen» / technische Versicherung:
    Die Solaranlage wird als haustechnische Anlage gegen plötzliche, unvorhergesehene technische Schäden abgesichert (z. B. Bedienfehler, Material‑ oder Elektronikdefekte, Überspannung).
  3. Ertragsausfall- und Mehrkostenversicherung:
    Den finanziellen Ausfall absichern, falls die Anlage nach einem versicherten Sachschaden keinen oder weniger Strom produziert.

Die genaue Kombination wird in der Police festgelegt.

 

Prüfen Sie zuerst das Gebäude. Ist das Dach in gutem Zustand? Muss es bald saniert werden? Gibt es genug geeignete Fläche? Danach lohnt sich der Blick auf den Stromverbrauch: Wann braucht Ihr Betrieb wie viel Strom? Je besser Anlage und Verbrauch zusammenpassen, desto eher rechnet sich die Investition.

Ob energetische Sanierung oder alternative Energien: Lassen Sie sich beraten, um die richtigen Massnahmen in der richtigen Reihenfolge zu ergreifen. Zum Beispiel kann es sonst passieren, dass zuerst eine Heizung ersetzt wird und erst danach das Gebäude isoliert. In der umgekehrten Reihenfolge hätte eine günstigere Heizung mit weniger Leistung installiert werden können. Oder es werden Solarzellen auf einem Dach installiert, das bald renoviert werden muss. Eine systematische Prüfung des Gebäudes lohnt sich. Auch eine Analyse zum Stromverbrauch – wieviel Strom wird konsumiert, für welche Arbeitsabläufe und Produktionsweisen – ist zentral. Dabei helfen Fachleute der lokalen Energieberatung oder des Energieanbieters. Diese zeigen auf, wo und wie man Energie einsparen und wie die Energieversorgung in Zukunft so günstig wie möglich sichergestellt werden kann.

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