Unser Engagement beim Schweizer Alpen-Club SAC

Gemeinsam mit dem Schweizer Alpen-Club SAC setzen wir uns für mehr Resilienz im Alpenraum ein. Als Hauptpartnerin unterstützt die Mobiliar seit 2024 den SAC bei der nachhaltigen Wasser- und Energieversorgen von Hütten.
Die schweizweit 152 SAC-Hütten sind Orte, an denen sich Menschen begegnen, Kraft tanken und die Schönheit der Bergwelt erleben. Klimaveränderungen hinterlassen auch in den Bergen Spuren: Schmelzende Gletscher, weniger Schnee und längere Trockenperioden stellen viele SAC-Hütten vor grosse Herausforderungen. Besonders kritisch ist der zunehmende Wassermangel – denn ohne Wasser kein Betrieb. Hier setzt unsere Partnerschaft mit dem Schweizer Alpen-Club SAC an.
Gemeinsam arbeiten wir daran, die Wasserversorgung sicherzustellen und die Hütten auf erneuerbare Energie umzustellen. Damit sie nachhaltiger betrieben und widerstandsfähiger gegen die Klimaveränderungen werden. Zum Beispiel ersetzen Photovoltaikanlagen Dieselgeneratoren zur Stromerzeugung und Batterien helfen, die Energie zu speichern. Neue Wasserfassungen verbessern die Versorgungslage. Dank dem Einbau von Trinkwasserfiltern müssen weniger Flaschengetränke hochgeflogen und können Emissionen gesenkt werden.
Zudem macht die Mobiliar jährlich eine weitere finanzielle Einlage in den Hüttenfonds des SAC.
Bisher hat die Mobiliar die Wasser- und/oder Energieversorgung der folgenden Hütten unterstützt:
Dossenhütte SAC
2663 m
Sektion SAC Oberaargau
«Zwischen Himmel und Erde» wird die Hütte südlich der Engelhörner gerne genannt. Tatsächlich liegt sie auf dem schmalen Tossengrat (neue Schreibweise auf der Karte) zwischen dem Rosenlaui und dem Ürbachtal – mit Sonnenauf- und -untergängen der Extraklasse. Für geübte Wanderer im Sommer (kein Winterraum) ein spannendes Tourenziel, landschaftlich eindrückliche Hüttenwege teils mit Drahtseilen und Leitern gesichert. Für Skitourengänger gibt es das Rosenlauibiwak.
Mit dem Beitrag der Mobiliar konnte die Wasser- und Energieversorgung der Dossenhütte verbessert werden. Eine neue Druckerhöhungspumpe sowie eine hochgebirgstaugliche Geschirrspülmaschine reduzieren den Wasserverbrauch. Zudem wurden die 30-jährige Photovoltaikanlage und die Batterien ersetzt und an die heutigen Normen angepasst. Auch die Gasinstallation zur Warmwassererzeugung entspricht nun den gültigen Vorschriften.
Foto: Ulrich Delang
Chamanna Jenatsch CAS
2652 m
Sektion SAC Bernina
Die Jenatschhütte ist die höchstgelegene SAC-Hütte in Graubünden, im Sommer Etappenziel auf dem «Bernina Trek», im Winter auf der «Haute Route Graubünden». Berggeniesser, Kletterer, Mountainbiker, Skitourengänger, Snowboarder und Schneeschuhläufer schätzen die Ruhe und Abgeschiedenheit zuhinterst im Val Bever, zwischen Julier- und Albulapass – aber auch das besondere, angenehme Hüttenerlebnis, heute selbst mit Sauna und Doppelzimmer im Angebot.
Mit dem Beitrag der Mobiliar wurde die Energieversorgung in der Chamanna Jenatsch modernisiert. Ersetzt wurden insbesondere die Batterien der Photovoltaikanlagen und der Wechselrichter.
Foto: SAC-CAS

Dammahütte SAC
2439 m
Sektion SAC Pilatus
Bergwanderhütte zuhinterst im Göschenertal, am Fusse des Dammastocks, dem höchsten Urner Berg. Das Haus hat seinen Ursprung an der Berner Landesausstellung 1914, es wurde ein Jahr später in Einzelteile zerlegt und zum heutigen Standort transportiert. Die Hütte hat ihren Charakter erhalten und wurde im Sommer 2025 sanft saniert.
Dank dem Beitrag der Mobiliar konnten in der Dammahütte die Wasserfassung und das Wasserreservoir ausgebaut und ein Trinkwasserfilter installiert werden. Zudem wurde die nachhaltige Energieversorgung dank neuen thermischen Solarkollektoren, neuen Batterien und dem Ausbau der Photovoltaikanlage verbessert.
Foto: Petra Waldburger

Cabane du Vélan CAS
2642 m
Sektion CAS Genevoise
Die moderne SAC-Hütte hat ein besonderes Gesicht, stolz schaut sie hinüber zum mächtigen Grand Combin. Der Holzbau mit mandelförmigem Schiffsbug-Grundriss und Metallverkleidung steht an prominenter Lage über der Strasse zum Grossen-Sankt-Bernhard-Pass. Die Anordnung der Fenster unterstreicht die kühne Architektur. Familien schätzen im Sommer die vielen Bäche, den nahegelegenen Gletscher und den Klettergarten in Nähe der Hütte.
Mit dem Beitrag der Mobiliar wurde die Wasserversorgung in der Cabane du Vélan unterstützt. Auf einer Felsplatte konnte ein neues Auffangbecken zur Wasserfassung erstellt werden.
Foto: Florine Keller
Camona da Cavardiras CAS
2649 m
Sektion SAC Winterthur
Die Cavardirashütte ist an der Kantonsgrenze zwischen Graubünden und Uri ist Etappenort auf Bergtrekkings von Hütte zu Hütte, aber auch Stützpunkt für einen mehrtägigen Aufenthalt fernab von Strassen und Lärm oder für eine Ausbildungs-Tourenwoche. Im Vordergrund der Besteigungen steht der Oberalpstock, der wohl schönste Aussichtsberg der Region; für Granitkletterer reizvoll sind die Südgrate und -wände von Piz Cavadiras und Brichlig. Das «Labyrinth» bei der Hütte ist ein natürlicher Kraftort.
In der Camona da Cavardiras hat die Mobiliar die Verbesserung der Wasserfassungen sowie die Erhöhung der Wasserspeichermöglichkeiten auf 20'000 Liter unterstützt. Die Leitungen von der Quelle bis zum Reservoir wurden so verlegt, dass sie wintersicher sind und nicht mehr durch Schneedruck oder Steinschlag beschädigt werden können sowie das Handling für das Hüttenpersonal weniger aufwändig ist.
Foto: Ulrich Delang
Chelenalphütte SAC
2350 m
Sektion SAC Aarau
Traditionelle SAC-Hütte auf einer Felsterrasse 300 Meter über dem Tal der Chelenreuss, hinter dem Göscheneralpsee. Ungehinderter Blick in den vergletscherten Talabschluss und zu den gegenüberliegenden Granitgipfeln. Bergwege und kombinierte Hochtouren im Sommer und Etappenziel des anspruchsvollen alpinen «Fünf-Hütten-Panoramaweges». Verschiedene Klettergärten um die Hütte, im Winter Etappenziel auf der mehrtägigen Skitour «Urner Haute Route».
In der Chelenalphütte konnten dank dem Beitrag der Mobiliar die Batterien der Photovoltaikanlage ersetzt werden. Die Wasserfassung, die wegen des Gletscherschwunds nicht mehr zuverlässig funktionierte, wurde ebenfalls verbessert. Ein Rückhaltebecken wurde ausgebaut, und es wurden Zisternen und Filter für das Trinkwasser installiert.
Foto: Petra Gisler


