Professur für Klimafolgen und öffentliche Gesundheit im bewohnten Raum

Die Professur für Klimafolgen und öffentliche Gesundheit im bewohnten Raum an der Universität Bern beschäftigt sich mit Wetterextremen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz. Das Team um Ana Vicedo entwickelt praxisorientierte Lösungsansätze zur Stärkung der Resilienz. Diese tragen dazu bei, die Menschen zu schützen.

Portrait Ana Vicedo

Ana Vicedo

Hitzewellen, Starkregen und andere Wetterextreme beeinflussen unseren Alltag und unsere Gesundheit. Besonders in Städten steigen die Belastungen: Dicht bebaute Quartiere speichern Wärme, Hitzeinseln entstehen, und vulnerable Menschen geraten zunehmend unter Druck.

Die Mobiliar Genossenschaft engagiert sich deshalb gezielt für Forschung, Prävention und konkrete Lösungen. An der Universität Bern unterstützt sie innovative Forschungsprojekte, die untersuchen, wie sich Klimaveränderungen auf die Gesundheit auswirken und wie Städte widerstandsfähiger gestaltet werden können.

Im Zentrum steht dabei ein interdisziplinärer Ansatz: Fachpersonen aus Epidemiologie, Klimaforschung und öffentlicher Gesundheit arbeiten eng zusammen. Ziel ist es, die Gesundheit der Menschen zu schützen und gleichzeitig Städte und besiedelte Gebiete lebenswerter zu machen.

Besonders wichtig ist der Blick auf gefährdete Gruppen. Ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder Menschen in dicht bebauten Quartieren sind von extremer Hitze oft stärker betroffen. Mithilfe moderner Datenanalysen können Hitze-Hotspots identifiziert und gezielte Präventionsstrategien entwickelt werden. Städte und Gemeinden erhalten dadurch Grundlagen, um frühzeitig zu handeln.

Als Genossenschaft fördert die Mobiliar die Zukunftsfähigkeit und Resilienz der Schweiz. Seit 2008 setzt sie dazu auch auf Forschungspartnerschaften. Die Erkenntnisse aus der Forschung fliessen in die Engagements der Mobiliar ein und werden der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Zur Bewältigung der Folgen der Klimaveränderung unterstützt die Genossenschaft auch Schwammstadtprojekte sowie Präventionsprojekte zum Schutz von Naturgefahren.