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Ratgeber

Rechtsschutzversicherung für Betriebe: was bringt's?

Schön, wenn alles rund läuft mit den Lieferanten, der Kundschaft, den Mitarbeitenden, der Nachbarschaft. Aber was passiert, wenn nicht? Ein Rechtsstreit wird schnell kostspielig und für ein KMU finanziell schwer tragbar.

  • Lesezeit: 3 Minuten
  • Letztes Update: November 2025
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Vieles kann passieren, was rechtliche Schwierigkeiten nach sich zieht, zum Beispiel: ungerechtfertigte Forderungen eines Kunden, Rufschädigung in den sozialen Medien durch ehemalige Mitarbeitende, Rechnungen, die trotz Mahnung nicht bezahlt werden, unlautere Werbetaktiken der Konkurrenz, Beschwerden aus der Nachbarschaft oder Probleme mit dem Vermieter des Betriebsgebäudes. 

Die Streitlust nimmt zu

Immer öfter enden rechtliche Auseinandersetzungen vor Gericht – und dann wird es teuer. Anwalts-, Gerichts- und Expertisekosten fallen an, manchmal über längere Zeit hinweg. Finanziell, zeitlich und fachlich stösst ein KMU dann rasch an seine Grenzen. Eine Betriebs-Rechtsschutzversicherung – wie jene der Mobiliar Tochter Protekta – unterstützt Sie und übernimmt die Kosten.

Fragen & Antworten

Der sogenannte passive Rechtsschutz ist in der Betriebshaftpflichtversicherung mitversichert. Er kommt dann zum Zug, wenn ungerechtfertigte Forderungen gegen Ihr Unternehmen erhoben werden. Geht es aber darum, Sie aktiv in einem Rechtsstreit zu unterstützen und berechtigte Ansprüche durchzusetzen, brauchen Sie eine separate Rechtsschutzversicherung. 

Zuerst prüfen erfahrene Juristinnen und Juristen die Rechtslage und beraten Sie umfassend. Um Ihren Rechtsanspruch durchzusetzen, stehen bei der Protekta eigene spezialisierte Anwältinnen und Anwälte bereit. Nach Absprache können Sie Ihre Rechtsvertretung auch selbst wählen. Falls es um ausstehende Rechnungen geht, die Ihnen gerichtlich zugesprochen wurden, macht die Versicherung auch das Inkasso. 

Die Betriebs-Rechtsschutzversicherung zahlt Gutachten, Gerichtsgebühren, Verfahrenskosten, Kosten für externe Rechtsanwält:innen sowie Prozessentschädigungen an die Gegenpartei. Kosten für eine Mediation, die den Gang vor Gericht vermeiden hilft, trägt ebenfalls die Versicherung. Und auch Strafkautionen, um eine Untersuchungshaft zu vermeiden, werden in Form eines Vorschusses erbracht. 

Die Versicherung bietet Absicherung für rund dreissig verschiedene Rechtsgebiete, die sich auf den Betrieb, die Mitarbeitenden, die Geschäftsräume, die Gebäude, die Behörden und die Versicherungen beziehen. Dazu gehören auch das Produktsicherheits- und das Preisüberwachungsgesetz, Schadenersatzansprüche bei missbräuchlicher Verwendung von Kreditkarten oder Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Verletzung des Datenschutzes. Sie können Deckungsbausteine flexibel ergänzen und so die Versicherung auf die Bedürfnisse Ihres Betriebs abstimmen.

Nein, denn zur Betriebs-Rechtsschutzversicherung der Protekta gehören auch umfangreiche Beratungsleistungen. Zum Beispiel können Verträge präventiv geprüft oder arbeitsrechtliche Fragestellungen diskutiert werden.

Wichtig zu wissen: Die Protekta hilft unabhängig

Die Protekta ist die grösste Rechtsschutzversicherung der Schweiz. Seit 1989 gehört sie zur Gruppe Mobiliar, agiert aber unabhängig. Auch bei Differenzen mit der Mobiliar – zum Beispiel wegen Leistungen im Bereich der Unfall- oder Privatversicherung – hilft Ihnen der Betriebsrechtsschutz der Protekta.

Logo Protekta

Mehr erfahren

Auf der Website der Protekta erfahren Sie mehr darüber, was die Betriebs-Rechtsschutzversicherung alles abdeckt. Diese Versicherung können Sie auch online berechnen und abschliessen. Bei Fragen ist Ihr Berater oder Ihre Beraterin gern für Sie da.

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