Ein Mann benutzt einen Taschenrechner

So finanzieren Sie Ihr neues Zuhause

Kennen Sie die finanziellen Grundlagen für Ihren Wohntraum?

Sie möchten eine eigene Immobilie erwerben, sind jedoch unsicher, ob Sie sich dies leisten können? Wir beantworten die grundlegendsten Fragen zur Eigenheimfinanzierung. 

Der Kauf des eigenen Heims ist meist die grösste finanzielle Investition des Lebens. Oft geht es nicht ohne die finanzielle Unterstützung von Dritten wie Banken, Versicherungen oder Pensionskassen. Wir beantworten die grundlegendsten Fragen zur Eigenheimfinanzierung.

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Fragen & Antworten

Wir beantworten die häufigsten Fragen zur Eigenheimfinanzierung. 

Welche Rolle spielt mein Einkommen bei der Finanzierung?

Ihr Eigenheim verursacht laufende Kosten: Nebenkosten und Unterhalt, Zinsen, die für das Hypotheken-Darlehen anfallen, sowie die direkte oder indirekte Amortisation der 2. Hypothek. Diese gesammelten Wohnkosten dürfen nicht höher als einen Drittel des Bruttoeinkommens Ihres Haushaltes sein, ansonsten ist die Tragbarkeit nicht gegeben.

Die Finanzierungspartner rechnen mit 5 Prozent Hypothekarzins sowie mit 1 Prozent des Kaufpreises für Unterhalt und Nebenkosten. Wenn das Haus 1 Million Franken kostet und mit 800 000 Franken belehnt wird (1. Hypothek ca. 650 000 CHF, 2. Hypothek ca. 150 000 CHF), muss Ihr Haushalt mindestens 180 000 Franken im Jahr verdienen:

  • 800 000 Franken x 5 Prozent: 40 000 CHF
  • 1 000 000 Franken x 1 Prozent: 10 000 CHF
  • Amortisationskosten pro Jahr für 2. Hypothek: 10 000 CHF
  • Wohnkosten total: 60 000 CHF
  • 3 x Wohnkosten von 60 000CHF: 180 000 CHF

Kann ich mir ein Haus leisten – auch im Alter?

Mit einem Hypothekenrechner erhalten Sie einen ersten Eindruck über die finanzielle Tragbarkeit Ihres Wohntraums.

Gerade beim Erwerb oder Umbau der Liegenschaft ist die Verschuldung oft hoch. Die Überprüfung der Tragbarkeit bei Abschluss der Hypothek ist eine Momentaufnahme. Es gibt Situationen, welche die Tragbarkeit der Liegenschaft beeinflussen können. Etwa, wenn Sie Ihr Arbeitspensum reduzieren, in Pension gehen oder erwerbsunfähig werden. Damit auch im Alter wie auch in einem Vorsorgefall (Invalidität und Todesfall) die Tragbarkeit gewährleistet ist und die Liegenschaft weiterbewohnt werden kann, ist eine sorgfältige Analyse sinnvoll. Ab dem 45. Altersjahr ist eine Pensionsberatung empfehlenswert.

Auch wenn Sie über genügend Eigenkapital und Einkommen verfügen, hat die Entscheidung, eigenes Wohneigentum zu finanzieren, langfristige Konsequenzen. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Experten beraten.