Ein naturnaher Spielplatz und weniger Asphalt
Die Stadt Aarau hat die Umgebung der Auenhalle in Aarau-Rohr neu gestaltet. Entstanden ist ein naturnaher Ort für Spiel und Erholung. Die Mobiliar Genossenschaft hat das Projekt im Rahmen ihres Schwammstadt-Engagements finanziell unterstützt. Zudem fördert sie auch das Entsiegeln privater Asphaltflächen.

Freude auf dem neuen Naturspielplatz in Aarau-Rohr (von links): Stadträtin Petra Ohnsorg, Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Mobiliar Generalagent Yves Probst.
Hinter der Auenhalle in Aarau-Rohr hat die Stadt einen neuen Naturspielplatz eröffnet. Für die Quartierbevölkerung ist ein zentral gelegener Ort für Erholung und Spiel entstanden. Die zuvor asphaltierte Parkplatzfläche wurde entsiegelt und begrünt. So gibt es zusätzlichen Platz zum Spielen, Buddeln, Balancieren, Rutschen, Schaukeln sowie zum Verweilen und Schwatzen.
Eine naturnahe Geländemodellierung, durchsetzt mit Krautsaum, Wildstauden, Sträuchern und vier neuen Bäumen, prägen nun die Anlage. Der Sandspielbereich wurde in eine leicht abgesenkte Geländemulde integriert. Eine Rutsche, ein Wasserspiel für Kleinkinder sowie eine Nestschaukel sind neue Spielelemente. Die Gestaltung fokussiert auf die Aspekte Schwammstadt, Begrünung und Renaturierung. So wird Dachwasser der Auenhalle in einer Senkmulde gefasst und vor Ort versickert.
Die Mobiliar Genossenschaft hat die Realisierung des neuen Begegnungs- und Verweilorts mit 70 000 Franken mitfinanziert. «Aus Asphalt ist Leben geworden, aus einem Parkplatz ein Ort zum Verweilen, Spielen und Zusammenkommen», sagt Yves Probst, Generalagent der Mobiliar Aarau. «So leisten wir einen konkreten Beitrag zu diesem Ort, zu diesem Quartier und zu einer zukunftsfähigen Stadt Aarau.»
Das Schwammstadt-Engagement der Mobiliar
Die Mobiliar unterstützt schweizweit Gemeinden bei der Umsetzung von Schwammstadt-Projekten, indem sie Projekte finanziell fördert und zur Vernetzung von Expertinnen und Experten sowie Organisationen beiträgt.
Neu können sich in Aarau demnächst auch Private, kleine KMU oder Wohnbaugenossenschaften melden, die eine asphaltierte oder zubetonierte Fläche «aufknacken» und begrünen möchten. Die Mobiliar stellt der Stadt 40 000 Franken für die Beratung bei privaten Entsiegelungsprojekten und für die Entsorgung von nicht sickerfähigen Belägen zur Verfügung. Dies in Zusammenarbeit mit den Asphaltknackerinnen, einem spezialisierten Team, das bereits in verschiedenen Städten erfolgreich Entsiegelungsprojekte begleitet und den Kontakt zu geeigneten lokalen Gartenbauunternehmen vermittelt.
Mit ihrem Schwammstadt-Engagement hilft die Mobiliar mit, die bebaute Umgebung lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten und die Folgen der Klimaveränderung wie Hitze und Oberflächenabfluss in dicht besiedelten Gebieten zu mildern. So trägt sie zur Erhöhung der Lebensqualität und zur Schadenminderung bei.
