Hagelereignis vom 28. August 2026
Freitag, 28. August 2026Das Hagelunwetter vom 28. August war das bisher mit Abstand schwerste in diesem Jahr. Der Mobiliar wurden schon bis Mittag weit über 1000 Fahrzeugschäden und hunderte überschwemmte Keller und Umgebungsschäden wie beispielsweise in Gärten gemeldet; diese Zahlen dürften noch deutlich steigen.
Mehrere Gewitterzellen mit zum Teil tennisballgrossen Körnern sorgten vom Genfer- bis zum Bodensee für massive Schäden. Zerstörte Front-, Heck- und sogar Seitenscheiben an Fahrzeugen zeugen von der massiven Naturgewalt.
Bei den lokalen Generalagenturen in den betroffenen Gebieten und beim Contact Center Mobi24 laufen die Drähte den ganzen Tag heiss. Um den Kundinnen und Kunden rasch und unkompliziert helfen zu können, wird die Mobiliar in den kommenden Wochen mehrere Hagel-Drive-Ins organisieren. Die Mobiliar empfiehlt Betroffenen, Schäden rasch ihrer Versicherung zu melden.
«Die räumliche Ausbreitung und die Heftigkeit sind aussergewöhnlich», sagt Matthias Röthlisberger, Co-Leiter Geoanalyse und Naturgefahren bei der Mobiliar und Co-Leiter des Mobiliar Lab für Naturrisiken an der Uni Bern. «Aufgrund des Klimawandels ist in Zukunft mit mehr solchen Extremereignissen zu rechnen.» Die Mobiliar engagiert sich seit über zehn Jahren stark für die Hagelforschung und die Prävention vor Naturgefahren.
Rekordjahr 2021
2021 war das bisher hagelreichste Jahr. Der 28. Juni 2021 sticht heraus. Allein die Mobiliar verzeichnete damals 20 000 Schäden in der Höhe von 110 Millionen Franken – mehr als je zuvor bei einem einzigen Hagelereignis.