Alfatih gewinnt den Prix Mobilière 2025

Donnerstag, 30. Januar 2025

Der Künstler Alfatih thematisiert mit seinen Videoinstallationen und interaktiven Werken unterschiedliche Entwicklungen der virtuellen Welt. Er hinterfragt dabei Codes der Verständigung und deren Bedeutung für die Gesellschaft und bettet sie in die Gegenwart ein. Dafür erhält er nun den Prix Mobilière 2025 – den ältesten Kunstförderpreis einer privaten Schweizer Versicherung. 

Alfatih (*1995) kombiniert in seinem Werk Entwicklungen der virtuellen Welt, der Videospiele und des interaktiven Designs mit zeitgenössischer Kunst. Damit setzt er Bereiche in Beziehung, die oft noch als gegensätzlich betrachtet werden und schafft Raum für Diversität und pluralistische Perspektiven. 

«Die scheinbare Leichtigkeit von Alfatihs digitalen Bildern entführt uns in Geschichten, in denen sich Betrachtungen zu Lebensabschnitten, Erinnerung und Tod abwechseln und ineinandergreifen», sagt Nicolas Brulhart, künstlerischer Leiter der Kunsthalle Friart in Fribourg. Er hat Alfatih für den Prix Mobilière 2025 nominiert.

 

Sieben nominierte Künstler:innen 

Die sieben für den Prix Mobilière 2025 nominierten Künstler:innen veranschaulichen auf unterschiedliche Weise, wie Koexistenz möglich ist und dass Kunst eine prägende und aktivierende Rolle in unserer Gesellschaft übernehmen kann. Die Nominator:innen berücksichtigen mit ihnen wichtige Stimmen der Schweizer Kunstszene, die mit unterschiedlichen Ausdrucksformen relevante Themen unserer Zeit hinterfragen. 

 

«Mit dem Prix Mobilière möchten wir die Vielfalt künstlerischer Ausdruckweisen unterstützen und fördern. Wir verstehen zeitgenössische Kunst als Spiegel der Realität und als Katalysator für sozialen Wandel», sagt Marta Kwiatkowski, Leiterin Gesellschaftsengagement der Mobiliar. 

Geschichte des Prix Mobilière

1996 hat die Lebensversicherungsgesellschaft Providentia in Nyon den Kunstpreis
«Young Art» ins Leben gerufen. Mit dem Wechsel des Unternehmens zur Mobiliar wurde der Preis 2005 in «Prix Mobilière» umbenannt. Seitdem wird er jährlich an eine junge Schweizer Künstlerin oder einen jungen Schweizer Künstler vergeben. Damit ist der Prix Mobilière der älteste Förderpreis einer Schweizer Versicherung. 

Mit ihrem Gesellschaftsengagement möchte die genossenschaftlich verankerte Mobiliar einen positiven Beitrag zur Zukunft der Schweiz leisten. Kunst hat dabei einen hohen Stellenwert, kann sie doch inspirieren, antizipieren, aktivieren, anstossen und begleiten. Aus diesem Grund fördert die Mobiliar junges Kunstschaffen. 

www.mobiliar.ch/engagement

www.mobiliar.ch/kunst
 

Die Mobiliar an der Art Genève

Die Art Genève findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2025 auf dem Genfer Messegelände 
Palexpo statt. Die Ausstellung «Prix Mobilière» wird am Messestand der Mobiliar in Halle 2, Stand C1, gezeigt. 

Öffnungszeiten: 

Donnerstag: 12 - 19 Uhr 
Freitag bis Samstag: 12 - 20 Uhr
Sonntag: 12 - 19 Uhr 

artgeneve.ch

 

Nominierte Künstlerinnen

  • Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990)
  • Alfatih (*1995)
  • Bisso Yann Stéphane (*1998)
  • marce norbert hörler (*1989)
  • Cyril Tyrone Hübscher (*1993)
  • Lou Masduraud (*1990)
  • Rebecca Solari (*1996)

mobiliar.ch/prixmobiliere 

 

Das Nominierungskomitee für den Prix Mobilière 2025 

  • Deborah Keller, Chefredakteurin des Kunstbulletin und freie Kunstkritikerin, Zürich 
  • Mirjam Varadinis, Curator-at-large Kunsthaus Zürich 
  • Yasmin Afschar, freischaffende Kuratorin, Zürich 
  • Francisco Sierra, Künstler, Cotterd 
  • Elise Lammer, Direktorin Halle Nord, Genf 
  • Sibilla Panzeri, Kuratorin im Spazio Lampo, Chiasso, und Co-Leiterin Kulturfolger, Zürich 
  • Nicolas Brulhart, Künstlerischer Leiter der Kunsthalle Friart, Fribourg 

 

Jurymitglieder 

  • Katharina Ammann, Direktorin Aargauer Kunsthaus, Aarau 
  • Daniel Baumann, L/B – Lang/Baumann, Künstlerduo, Burgdorf 
  • Tobia Bezzola, Direktor MASI – Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano 
  • Marta Kwiatkowski, Leiterin Gesellschaftsengagement, die Mobiliar 
  • Eva Linhart, Kuratorin Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main 
  • Nina Roehrs, freischaffende Kuratorin, Zürich 
  • Patrick Tharin, Kommunikationsberater, die Mobiliar 
  • Ismene Wyss, Verantwortliche Kunst, Kuratorin, die Mobiliar

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