Eine Schwammstadt rund ums Schulhaus
Die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Kreuzgut in Schaffhausen ist abgeschlossen. Die Umgebung wurde nach dem Schwammstadt-Prinzip umgestaltet – mit Unterstützung der Mobiliar.

Die Klimastrategie der Stadt Schaffhausen sieht auch Schwammstadt-Massnahmen zur Anpassung an die Klimaveränderungen vor. Dabei geht es darum, das Regenwasser im natürlichen Kreislauf zu belassen und gezielt zur Bewässerung und Kühlung zu verwenden. Wie das funktioniert, zeigt sich neu rund um das Schulhaus Kreuzgut in Schaffhausen. Im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Schulanlage wurden die Freiräume rund ums Schulhaus nach den Prinzipien der Schwammstadt umgestaltet. Entstanden ist ein vielfältiger Treffpunkt für die Schülerinnen und Schüler.
Frühere Asphaltflächen wurden aufgebrochen und werden nun für Grünflächen genutzt, welche mit verschiedenen Elementen wie Bauminseln und Feuchtbiotopen gestaltet wurden. Durchlässige Böden sorgen dafür, dass das Regenwasser versickert und so im natürlichen Kreislauf belassen wird respektive den Pflanzen zur Verfügung steht.
Die Umsetzung der Schwammstadt-Massnahmen umfasst auch die Aufbereitung von Informationsmaterialen, Lernunterlagen für Schulkinder und ein Wirkungsmonitoring. Das Projekt wurde von der Mobiliar Genossenschaft mit 110 000 Franken und von der Fachstelle Smart City der Stadt Schaffhausen mit 40 000 Franken unterstützt.
Wer mehr zum Thema Schwammstadt wissen möchte: Ab Oktober wird eine so genannte Pocket-Schwammstadt in Schaffhausen stehen. Und zwar im Gebiet Vordergasse / Kirche St. Johann. Das Modell in der Grösse eines Tischtennistischs erklärt das Prinzip der Schwammstadt anschaulich.