Ein neues Depot für die Rettungsstation Appenzell
Die Mobiliar Genossenschaft unterstützt den Neubau eines Depots der Rettungsstation Appenzell. Mit dem Projekt wird die Infrastruktur der Bergrettung im Alpstein modernisiert und ihre Einsatzfähigkeit langfristig gestärkt. Die Rettungsstation leistet pro Jahr rund 45 Einsätze.

Grund zur Freude bei der Rettungsstation Appenzell: Mobiliar Generalagent Thomas Rechsteiner (links) und Versicherungs- und Vorsorgeberater Dieter Neff (rechts) übergaben den Check an Obmann Raphy Müller, Stv. Obmann Simon Fässler und Kassier Michael Neff (v. l.).
Gerät im Gebirge des Alpsteins jemand in Not, hilft die Rettungsstation Appenzell. Sie ist Teil der Alpinen Rettung Ostschweiz. Rund 35 freiwillige Retterinnen und Retter leisten jedes Jahr etwa 40 bis 45 Einsätze – oft unter anspruchsvollen Bedingungen im alpinen Gelände. Damit diese wichtige Arbeit auch künftig zuverlässig möglich bleibt, baut die Rettungsstation ein neues Depot in Schwende. Die Kosten belaufen sich auf 350 000 Franken. Die Eröffnung erfolgt am 5./6. Juni 2026.
Die Mobiliar Genossenschaft unterstützt dieses Projekt mit 30 000 Franken. Damit leistet sie einen Beitrag zur Sicherheit im Alpstein und würdigt gleichzeitig das grosse Engagement der freiwilligen Einsatzkräfte.
«Die Mitglieder der alpinen Rettungsstation leisten einen wichtigen und entscheidenden Einsatz – gerade dann, wenn es wirklich darauf ankommt», sagt Thomas Rechsteiner, Generalgent der Mobiliar in Appenzell. «Mit der neuen Rettungsstation haben die Retterinnen und Retter endlich eine Basis, um ihre Einsätze zu koordinieren und Material zu lagern. Diese Grundinfrastruktur ist zeitgerecht und notwendig. Sie stärkt die Erstintervention und ist damit für die Region Appenzell und Alpstein und darüber hinaus sehr wichtig.»
Die Vorteile des neuen Depots
Das heutige Depot der Rettungsstation befindet sich in einer Einzelgarage unterhalb des Restaurants Alpenblick und ist nicht mehr zeitgemäss. Gerade bei grösseren Suchaktionen oder Lawineneinsätzen ist eine funktionierende Infrastruktur jedoch entscheidend. Dies gewährleistet künftig das neue Depot.
Es bietet mehr Raum für das Rettungsmaterial, inklusive Möglichkeiten zum Trocknen und Pflegen der Ausrüstung. Ebenfalls zum neuen Depot gehören ein separater Raum für die Einsatzleitung, Aufenthalts- und Schulungsräume sowie eine moderne Grundinfrastruktur mit Strom, Wasser und sanitären Anlagen. Es befindet sich nahe dem jetzigen Standort, in Gehdistanz zum Helikopterlandeplatz beim Sportplatz Schwende, und liegt somit optimal für Einsätze im Alpsteingebiet.
Das Förderengagement der Mobiliar
Als genossenschaftlich verankertes Unternehmen engagiert sich die Mobiliar Genossenschaft, die heuer ihren 200. Geburtstag feiert, für Projekte und Initiativen in der ganzen Schweiz – immer mit dem Ziel, das Zusammenleben zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen.
