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Kartenhaus
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Bereits in jungen Jahren ans Alter denken

Wer früher vorsorgt, ist später besser versorgt

Sie sind fertig mit der Lehre oder haben Ihr Studium abgeschlossen? Auch wenn die Pensionierung in Ihrem Alter weit entfernt scheint, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich Gedanken über Ihre Altersvorsorge zu machen. Mit dieser können Sie sich auf die Zukunft vorbereiten und bereits jetzt Steuern sparen. Wir erklären Ihnen die Optionen.

Säule 3a – Steuern sparen und vorsorgen

Die Säule 3a ist eine gebundene Vorsorge und ideal für die Altersvorsorge geeignet. Sie legen damit regelmässig Geld auf die Seite. Ihr Kapital wird dank der langfristigen Anlage besser verzinst, als bei anderen Sparformen. Einzahlungen in die 3. Säule sind aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen können Sie diese von den Steuern abziehen, je nach Kanton und Einzahlungsbetrag sind das zwischen 1000 und 2000 CHF. Zum anderen ist die Einzahlung zweckgebunden. Das heisst, Sie können sich diese vorzeitig nur für Wohneigentum, Selbständigkeit oder beim Wegzug aus der Schweiz auszahlen lassen. Und dann natürlich bei der Pensionierung. Das hat den Vorteil, dass Sie so automatisch disziplinierter sparen. Denn wenn Sie das Geld immer abheben könnten, würden Sie es vielleicht eher ausgeben.

Wenn Sie angestellt und in einer Pensionskasse (2. Säule) versichert sind, können Sie pro Jahr maximal 6‘826 Franken einzahlen und von den Steuern abziehen. Falls Sie keine Pensionskasse haben, können Sie bis zu 20 Prozent Ihres AHV-pflichtigen Lohnes einzahlen, und von den Steuern abziehen. Das sind dieses Jahr bis zu 34‘128 Franken.

Wenn Sie also noch vor Ende des Jahres eine Säule 3a abschliessen, können Sie bereits bei Ihrer nächsten Steuerrechnung profitieren.

Risiko- und Sparversicherung – Spielraum beim Sparen

Im Gegensatz zu der gebundenen Vorsorge 3a können Sie über Ihre Einzahlungen in die freie Vorsorge 3b jederzeit verfügen. Zu beachten sind natürlich die jeweiligen vertraglichen Bedingungen. Bei dieser Variante kann es auch zu Verlusten kommen. Je nachdem ob Sie sich für eine Risikovariante mit Aktien entscheiden oder nicht. Bei Vertragsabschluss legen Sie fest, wie lange und bis wann Sie einzahlen möchten und wer im Todesfall (von der Auszahlung) begünstigt werden soll. Das ist besonders für Menschen, welche allein oder im Konkubinat leben, eine wichtige Entscheidung. Mit der Säule 3b sparen Sie nochmals zusätzlich, damit Sie auch im Alter Ihren gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten können. Sind Sie eine junge Frau, sollten Sie sich Gedanken über eine mögliche Lücke während einer Babypause machen. Frühzeitig mit dem Sparen zu beginnen lohnt sich dann besonders.

Aktien und Fondskonten – Anlegen über einen längeren Horizont

Da es auf dem Sparkonto momentan fast keine Zinsen gibt, ist auch eine Anlage in Aktien oder Optionen eine gute Alternative. Denn in jungen Jahren haben Sie noch genügend Zeit, falls es bei den Anlagen mal zu Turbulenzen kommt, um diese langfristig wieder ausbalancieren zu können. Aktien lohnen sich nur für längerfristige Anlagen. Wer in kurzer Zeit reich werden will, geht oft ein hohes Risiko ein. Das ist nicht zu empfehlen. Beim Handel mit Aktien fallen zudem immer Gebühren an. Informieren Sie sich dazu bei Ihrer Bank. Viele Banken bieten Fondskonten an. Damit können Sie bereits mit geringen Beiträgen am Aktienmarkt mitmischen und auch zwischen unterschiedlichen Risikoprofilen auswählen. Fondskonten haben in der Regel keine Mindestlimiten, was die Einzahlungen betrifft.

Jugendsparkonto – Sparen und Vorteile kombiniert

Ausserdem bieten Ihnen Banken Jugendsparkonten an. Damit gewähren sie Ihnen bis zu einem bestimmten Alter (in der Regel bis zum 25. Geburtstag) einen Vorzugszins, kostenlose Kontoführung und Zahlungskarten an. Zusätzlich profitieren Sie oft von attraktiven Rabatten und Vorteilen.

Rundungssparen – das digitale «Sparsäuli»

Eine weitere Möglichkeit ist das Aufrunden Ihrer Ausgaben über Ihr Konto. Wie im echten Leben können Sie auf Ihrem Konto die Option einstellen, dass jeder Betrag, den Sie ausgeben, aufgerundet wird. Diese Differenz wird dann automatisch auf Ihr Sparkonto gebucht. Sie bestimmen dabei selber, wie hoch die Aufrundung sein soll.

Die Vorsorge ist komplex und gleichzeitig so individuell wie Sie. Deshalb empfiehlt es sich, Ihre Situation mit einem Versicherungs- und Vorsorgeberater zu besprechen. So finden Sie eine Lösung die genau zu Ihnen passt. Beim vorbereitenden Gesamtüberblick hilft der Vorsorge-Check der Mobiliar.