„On the Top“ – GA-Ausflug 2018

Auch dieses Jahr fand der GA-Ausflug der Mobiliar St. Moritz statt. Ein wenig verspätet, dafür mit einem Traumwetter, das fast schon ein wenig kitschig war. Keine Wolke war von früh bis spät zu erblicken. Es gab 2 Varianten, wie man auf die Hütte gelangen konnte. Die eine gemütlich, die andere mit einem grösseren Umweg. Bevor der Marsch gestartet wurde, hiess es, dass noch eine Überraschung auf uns warten würde.

Auch dieses Jahr fand der GA-Ausflug der Mobiliar St. Moritz statt. Ein wenig verspätet, dafür mit einem Traumwetter, das fast schon ein wenig kitschig war. Keine Wolke war von früh bis spät zu erblicken. Es gab 2 Varianten, wie man auf die Hütte gelangen konnte. Die eine gemütlich, die andere mit einem grösseren Umweg. Bevor der Marsch gestartet wurde, hiess es, dass noch eine Überraschung auf uns warten würde.

Die Gruppe „Pachifics“, welche 6 Mitarbeiter/innen zählte, startete von der Kirche St. Peter in Samedan und lief über die Alp Munt auf Panau. Von da aus ergab sich ein wunderbarer Blick über Samedan und wie sich die Sonne langsam über das Dorf erstreckte. Nach einer Pause ging es dann weiter in Richtung Padella Kulm. Bevor wir aber dort angekommen sind, hatten wir noch die Überraschung offen. Der Helikopter war schon von weitem zu hören. Plötzlich aber, flog er ca. 15 Meter von uns entfernt und blieb in der Luft stehen. Irgendetwas hatte Anita Clavuot vor und als wir die Linse der Fotokamera gesehen haben, wussten wir auch was. Fotos von uns wurden aus dem schwebenden Helikopter gemacht. Nachdem wir Pose gestanden sind, ging es weiter in Richtung der Clavadatschhütte. Dort angekommen haben wir auf unser Ankommen angestossen. Danach hiess es auf die Andere Gruppe warten und geniessen.

In der Gruppe „Überflieger“ ging es ganz anders zu und her. Diese Gruppe startete bereits um 05.30 Uhr. Mit Stirnlampen ausgerüstet begaben sich 7 Mitarbeiter/innen ebenfalls von der Kirche St. Peter aus auf die Reise. Der Weg führte auch über die Alp Munt, Panau, bis hoch zum Piz Ot. Der Mond beleuchtete den ganzen Weg sehr hell, sodass die Stirnlampen nur noch für die Details des Weges und zur Dekoration dienten. Als die Waldgrenze erreicht wurde, konnte man auch schon langsam die ersten Sonnenstrahlen sehen. Auch wenn es nach oben ein mühseliger Weg war, so lohnte es sich doch für alle den Sonnenaufgang auf 3‘246 M. ü. M. zu geniessen. Für die Gruppe war die Überraschung des Helikopters ganz speziell, denn sie befand sich direkt auf der Spitze des Piz Ot’s. Eindrückliche Bilder ergaben sich so vom Helikopter und von der Spitze aus.

Aber als ob der Marsch nach oben von 3 1/2 Stunden nicht genug wäre, wartete noch der Abstieg zur Alp Clavadatsch. Das übliche „küehl Blonds“ darf nach einer 6-stündigen Wanderung nicht fehlen. Doch es liess auch nicht lange auf sich warten. Kaum bei der Hütte angekommen erhielten alle ihr Erfrischungsgetränk.

Tradition dieses Ausfluges ist es, dass der Chef, Dumeng Clavuot, alle mit dem Hausgrill verwöhnt. Dieses Jahr schaffte er das nicht mehr, da dieser Piz Ot doch einiges an Kraft und Durchhaltevermögen abverlangt. Deshalb ergab sich für den Lehrling des 3. Lehrjahres die Chance zu zeigen, dass nicht nur Lehrbücher in ihm stecken, sondern auch ein wenig Geschick beim Grillieren.

Das Thema der Katastrophe des Piz Cengalo kam wieder auf, da sich dies vor einem Jahr ereignete und wir auf dem letztjährigen GA-Ausflug einen Rundflug über das Gebiet Bergell erleben durften und so die Ausmasse von oben betrachten konnten.

Der restliche Nachmittag verlief mit vielen Gesprächen und vor allem guter Laune. Und trotzdem war die Müdigkeit der Piz-Ot-Wanderer bemerkbar. Der Liegenstuhl machte sich so an die Arbeit um einigen eine gemütliche Pause zu bereiten.

So kam es dann, dass sich einige um 17.00 Uhr auf den Nachhauseweg machten, weil dieser bis Scuol andauerte. Andere verabschiedeten sich um 18.00 und 19.00 Uhr. Eine kleine Gruppe aus 3 Mitarbeiter/innen trat Ihren Weg nach unten erst um 22.15 Uhr an.

Zum Schluss darf man sagen, dass dieser Tag sehr gelungen war. Sei es wegen des tollen Wetters, der guten Stimmung oder der unterhaltenden Gespräche die stattgefunden haben.

Wir bedanken uns nochmal herzlich bei unserem Generalagenten, Dumeng Clavuot, für diesen jährlichen GA-Ausflug.

Riccardo Pinggera, Lernender 3. Lehrjahr