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die Mobiliar

Die Mobiliar unterstützt Schutzmassnahmen in Baltschieder

Gefahr durch Hochwasser eindämmen

Die Mobiliar unterstützt ein Hochwasserschutzprojekt der Gemeinde Baltschieder/VS. Bis zu 510 000 Franken fliessen an die Kosten zur Erstellung der Schutzmassnahmen.

Es bleibt als das «schwarze Wochenende» in Erinnerung: die Unwetterereignisse vom 14. und 15. Oktober 2000 im Oberwallis. «Die Bilder von der überfluteten Gemeinde Baltschieder sind gerade den Oberwallisern stark in Erinnerung geblieben. Es ist jeweils sehr erschreckend, welche Gewalt die Natur entwickeln kann», sagt Roland Lüthi, Generalagent der Mobiliar Oberwallis. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen».

Mit 37 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte in der ganzen Schweiz – darunter das Hochwasserschutzprojekt in der Gemeinde Baltschieder.

Hochwasser bedroht Gemeinde seit Jahren

Am 15. Oktober 2000 wurde das Dorf Baltschieder von einem besonders starken Hochwasserereignis getroffen. In mehreren Teilen der Schweiz wurden damals Jahrhundert-Niederschläge registriert. Rund 160 000 Kubikmeter Geschiebematerial verschütteten damals das Dorfzentrum von Baltschieder bis hin zur Kantonsstrasse. Das gesamte Dorf stand praktisch unter Wasser. Im Talgrund überschwemmte es östlich des Baltschiederbachs mehrere Weiler.

Die Sofortmassnahmen wurden mit dem Bau einer massiven hinteren Talsperre im Jahr 2001 umgehend umgesetzt. Die Einwohner bleiben aber im Fall eines ähnlichen Ereignisses weiterhin stark gefährdet. Im Herbst wird deshalb der obere Geschiebesammler vergrössert und optimiert. Der Rückhalteraum erhöht sich dadurch von 80 000 auf 180 000 Kubikmeter.  

In einer zweiten Phase ist ein Ausbau des Gerinnes vom Baltschiederbach unterhalb des Dammes geplant. Damit kann unterhalb des Rückhalteraumes ein 300-jährliches Hochwasserereignis ausuferungsfrei bewältigt werden. Mit dieser Etappe werden durch die Gerinneaufweitung und Gestaltung der Gerinnesohle gleichzeitig ökologische Ziele erreicht. Der Ablauf wird natürlicher, sicherer und ermöglicht eine Verbesserung des Ortsbilds.

Die Baukosten für das Hochwasserschutzprojekt belaufen sich auf rund 17 Mio. Franken. Die Mobiliar beteiligt sich an den Restkosten der Gemeinde Baltschieder mit maximal 510 000 Franken.

37 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Die Mobiliar hat als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Seit dem Hochwasser 2005 hat sie zur Unterstützung von Präventionsprojekten insgesamt 37 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft bereitgestellt. Bisher hat die Mobiliar schweizweit rund 144 Projekte unterstützt – weitere sind in Prüfung.

Das Gesellschaftsengagement der Mobiliar

Als ein genossenschaftlich verankertes Unternehmen kann die Mobiliar die Öffentlichkeit an ihrem Erfolg teilhaben lassen und damit die unternehmerische Verantwortung ganz besonders wahrnehmen. Die Mobiliar will mit ihrem Gesellschaftsengagement das Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft fördern. Dafür forscht sie derzeit an der Universität Bern (Klimafolgen und Naturrisiken) und an der ETH Zürich (Datenanalyse), unterstützt in einer neuen Ideenwerkstatt in Thun die unternehmerische Kraft der Schweizer KMU-Landschaft, fördert Prävention vor Naturgefahren in Schweizer Regionen und baut ihr Kunst- und Kulturengagement aus.

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(v.l.n.r.) Von der Mobiliar: Luca Triulzi, Jürgen Brigger, Generalagent Roland Lüthi; von der Gemeinde Baltschieder: René Abgottspon und Helmuth Clemenz