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die Mobiliar

Die Mobiliar besucht das Hochwasserschutzprojekt in Oberburg

Gefahr durch Hochwasser eindämmen

Die Mobiliar unterstützt in der Gemeinde Oberburg/BE ein Hochwasserschutzprojekt. 600 000 Franken fliessen in die Realisierung der Schutzmassnahmen. Das Grossbauprojekt ist auf Kurs, wie ein Besuch vor Ort zeigt.

Die Naturkatastrophen haben sich ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. «Die Erinnerungen an den Juli 1987 sind sicher noch da, als das Ortszentrum in Oberburg massiv überflutet wurde», sagt Christian Jordi, Generalagent der Mobiliar in Burgdorf.

Zusammen mit der Gemeinderatspräsidentin Rita Sampogna-Soltermann und dem Gemeindeverwalter sowie Geschäftsführer der Schwellenkooperation, Martin Zurflüh, machen sich Christian Jordi und Versicherungs- und Vorsorgeberater Hans Ulrich Baumgartner ein Bild vom aktuellen Bauzustand. Die Arbeiten kommen gut voran, wie der Augenschein vor Ort zeigt: «Im Mai konnte am Meilensteinfest die Einweihung des Durchlassbauwerks gefeiert werden.» Wenn alles planmässig läuft, sind die Bauarbeiten im Herbst 2020 abgeschlossen.

Christian Jordi: «Dank der Beteiligung am Grossprojekt Oberburg helfen wir mit unserem Beitrag nicht nur dabei, ein grosses Siedlungsgebiet zu schützen, sondern auch die Industrie und das Gewerbe sowie die öffentliche Infrastruktur.»

Beim Hochwasserschutz Oberburg handelt es sich um ein sehr wichtiges Projekt, welches eine grossflächige Wirkung erzielt. «In der Stadt Burgdorf haben wir uns bereits 2012 engagiert. Damals haben wir 335 000 Franken ausbezahlt», so Christian Jordi.

Hochwasser bedrohen Gemeinde seit Jahren

Insgesamt wurden 1987 in Oberburg Schäden im Umfang von 7,5 Millionen Franken verzeichnet. Auch die Unwetter vom Jahr 2000 verursachten rund 20 Millionen Franken an Schäden. Diese Ereignisse zeigen, wie wichtig die Hochwasserschutzmassnahmen für Oberburg sind.

Die Baukosten für das Hochwasserschutzprojekt in Oberburg belaufen sich auf rund 11.4 Mio. Franken. Die Mobiliar beteiligt sich mit maximal 600 000 Franken.

37 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Die Mobiliar hat als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Seit dem Hochwasser 2005 hat sie zur Unterstützung von Präventionsprojekten knapp 37 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft bereitgestellt. Bisher hat die Mobiliar schweizweit 136 Projekte unterstützt – weitere sind in Prüfung.

Das Gesellschaftsengagement der Mobiliar 

Die genossenschaftlich verankerte Mobiliar ermöglicht und initiiert schweizweit neue Dialoge zwischen Kunst und Gesellschaft, fördert Präventionsprojekte zum Schutz vor Naturgefahren in verschiedenen Regionen des Landes und stärkt die Innovationskraft Schweizer KMU. Sie unterstützt Forschungsprojekte im Bereich der Datenanalyse an der ETH Zürich, der Stadtökologie an der EPF Lausanne und der Klimafolgen und Naturrisiken an der Universität Bern.