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Hohe Gebühren auf Reisen? Das muss nicht sein

An der Strandbar streikt die Kreditkarte? Der Geldwechsel im Ausland kostet fast so viel wie das Flugticket? Muss alles nicht sein. Mit einer gründlichen Vorbereitung punkto Geld reist es sich angenehmer – und billiger. Wie die aussieht? Zum Beispiel so:

Doppelt gemoppelt – mehrere Kreditkarten, mehr Sicherheit  

Anders als bei monogamen Beziehungen bietet es sich beim Reisen an, mehrspurig zu fahren. Das heisst: Nicht nur auf eine Kreditkarte und ein Geldinstitut setzen, sondern mehrere Kreditkarten dabeihaben (eventuell von verschiedenen Anbietern wie Mastercard oder Visa Card) dabeihaben. Am besten bewahren Sie diese getrennt auf, damit Sie im Falle eines Diebstahls noch zusätzliche Möglichkeiten haben, an Bargeld zu kommen oder Ihre Ausgaben mit Karte zu bezahlen.

Die Gebührenfalle beim Bargeldbezug im Ausland

Augen auf beim Geld abheben im Ausland: Je nach Bankkarte und Anbieter können hohe Gebühren anfallen. Erkundigen Sie sich vor der Reise bei Ihrem Anbieter und vergleichen Sie die möglichen Gebühren unterschiedlicher Kartentypen. Sowohl für das bargeldlose Bezahlen wie auch für den Bargeldbezug. Schon der Einsatz einer Debit- statt einer Kreditkarte kann einen grossen Unterschied ausmachen.

The sky is the limit – Kreditkartenlimite prüfen

Sie wollen gerade den Tauchkurs buchen, als Ihre Kreditkarte streikt. Dann haben Sie womöglich Ihr Tages- oder Monatslimit überschritten, was bei langen Reisen schnell einmal passieren kann. Erkundigen Sie sich vor der Reise über Ihre aktuellen Limiten und kontaktieren Sie Ihre Bank frühzeitig für eine mögliche (temporäre) Erhöhung.

Verfallsdatum überschritten

Falls Sie länger verreisen, ist es möglich, dass Ihre Kreditkarte in dieser Zeit abläuft. Dann würden Sie finanziell auf dem Trockenen sitzen. Kontrollieren Sie daher vor der Reise das Verfallsdatum Ihrer Karten. Benötigen Sie eine neue Karte, beantragen Sie bei Ihrer Bank einen frühzeitigen Wechsel.

Ich bin dann mal weg – die Reise bei der Bank anmelden

Falls Sie Ihre Bank nicht sowieso wegen einer temporären Erhöhung des Kartenlimits oder eines verfrühten Kartenwechsels kontaktieren, melden Sie sich doch trotzdem kurz und kündigen Ihre Reise an. Denn wenn Ihre Bank plötzlich aus einem anderen Teil der Welt viele Zahlungen registriert, könnte sie Ihre Karte für gestohlen halten und Sie sperren. Mit einer kurzen Info vor der Reise vermeiden Sie allfällige Probleme.

Der Wechselkurs

Wenn Sie vor Ort gefragt werden, ob Sie in der lokalen oder der eigenen Währung zahlen oder Geld abheben möchten, wählen Sie immer die lokale. Sonst droht ein schlechter Wechselkurs. Auch falls der Automat nochmals nachfragt: Bleiben Sie dabei und bezahlen Sie in der Lokalwährung.

Karte sperren? Gewusst wie  

Wird Ihre Bankkarte gestohlen oder geht verloren, lassen Sie sie sofort sperren. Um in dem Moment keine Zeit zu verlieren, haben Sie die Sperrnummer Ihres Anbieters am besten immer dabei. Zum Beispiel als Notiz im Handy und auf einem Zettel im Reisegepäck.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – Abrechnungen überprüfen

Wenn Ihnen ein Bezahlvorgang im Ausland komisch vorkommt: Brechen Sie ihn ab. Bewahren Sie am besten alle Belege auf, und kontrollieren Sie nach der Reise alle Ausgaben auf Ihren Kontoauszügen und Kreditkartenabrechnungen. Stimmt etwas nicht, nehmen Sie sofort mit Ihrer Bank Kontakt auf. Falls Sie über eine App Zugriff auf Ihren Ausgaben haben, kontrollieren Sie dort regelmässig, ob alle Zahlungen korrekt sind und melden Sie sich bei Unregelmässigkeiten so rasch wie möglich bei Ihrem Anbieter.

Vorteile für junge Reisende

Raiffeisen YoungMemberPlus-Kunden erhalten sowohl eine gratis Debitkarte als auch eine Kreditkarte oder eine PrePaid Kreditkarte. Und sind somit bestens ausgestattet für eine Abenteuerreise. Falls auf der Kreditkarte das Bezugslimit zu tief ist, macht zusätzlich eine Travel Cash-Karte Sinn. Sie funktioniert wie eine Prepaid-Kreditkarte und wird bei Verlust weltweit ersetzt.