Das müssen Neulenker unbedingt wissen

Verpassen Sie auf keinen Fall die zwei obligatorischen Kurse

Neulenker erhalten ihren Führerschein auf Probe. Sie dürfen in den ersten drei Jahren die Verkehrsvorschriften nicht schwerwiegend verletzen. Ausserdem müssen sie zwei Kurse in einem Fahrsicherheitszentrum besuchen. Erst danach wird ein unbefristeter Führerschein ausgestellt.

In der Schweiz verpassen viel zu viele Neulenker ihre Fahrkurse, die sie innerhalb der ersten drei Jahre besuchen müssten. Darum laufen ihre Führerausweise auf Probe ab. Vor dem Gesetz ist ein abgelaufener Führerschein genauso viel oder wenig wert wie kein Führerschein. Das wissen viele nicht und fahren, bewusst oder unbewusst, ohne gültigen Führerschein weiter. Das hat Konsequenzen: Zum einen werden sie gebüsst, zum anderen verlieren sie ihren Versicherungsschutz.

Nachlässigkeit kann ganz schön teuer werden

Wer ohne gültigen Führerschein fährt und in einen Unfall verwickelt wird, zahlt alle Schäden am eigenen Fahrzeug selber. Unabhängig davon, ob er vollkaskoversichert ist oder nicht. Falls andere Personen zu Schaden kommen, zahlt die Versicherung zwar diese Schäden, nimmt aber Regress auf den Lenker ohne Führerschein. Das heisst, er muss alle Kosten aus der eigenen Tasche bezahlen. Das sind schnell mal einige tausend Franken. Oder Millionen, wenn das Opfer nach dem Unfall beispielsweise invalid ist und bis ans Lebensende aufwändig betreut werden muss.

Früh anmelden spart Geld und schont die Nerven

In den wenigsten Fällen steckt böser Wille dahinter, wenn jemand die obligatorischen 2-Phasen-Kurse verpasst. Die meisten Neulenker haben sich daran gewöhnt, Auto zu fahren, und vergessen ihre Kurse. In der Regel erinnern die kantonalen Verkehrsämter auch niemanden daran. Darum empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig für die beiden Kurse anzumelden. So ersparen Sie sich Bussen, Ärger mit Ihrer Versicherung und, im schlimmsten Fall, hohe Unfallkosten, die Sie selber tragen müssten.