die Mobiliar

Die innere Widerstandsfähigkeit stärken

Haben Sie sich auch schon gefragt, wieso manche Menschen schwierige Situationen scheinbar einfacher meistern als andere? Wie kann es gelingen, im Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und den Herausforderungen des Lebens generell gelassener zu werden?

""

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die auch unter Druck optimistisch bleiben und zielorientiert arbeiten können – während persönliche Angriffe an Ihnen abprallen. Fachsprachlich wird die Fähigkeit, Krisen und Rückschläge als Anlass für die eigene Weiterentwicklung zu nehmen, als Resilienz bezeichnet.

Agieren statt reagieren

Verschiedene Faktoren sind Ausdruck dieser inneren Stärke: Menschen mit einer hohen psychischen Widerstandsfähigkeit können ihre Emotionen und Impulse konsequenter kontrollieren. Sie stellen sich unangenehmen Situationen, nehmen andere Perspektiven ein und versetzen sich in ihr Gegenüber, um Probleme besser verstehen und lösen zu können. Sie nehmen das Leben in die Hand und lassen sich nicht in eine Opferrolle drücken.

Die Covid-19 Krise stellt beispielsweise für die meisten von uns eine besondere Herausforderung dar. Deren Wahrnehmung und der Umgang damit kann von Person zu Person unterschiedlich sein, wobei auch die Resilienz eine Rolle spielt. Ähnlich einem Muskel kann die Resilienz ebenfalls trainiert und gestärkt werden. Folgende Tipps können Sie dabei unterstützen:

7 Tipps für eine gestärkte Resilienz:

  1. Steuern Sie Ihre Emotionen. Sich ärgern ist menschlich. Versuchen Sie aber, dem Gefühl auf den Grund zu gehen und Gegenmassnahmen zu treffen, damit Sie den Ärger schnell überwinden können.
  2. Kontrollieren Sie Ihre Impulse. Versuchen Sie Ihre Impulse zu steuern, nicht nur in Stresssituationen, sondern auch im Alltag. Erledigen Sie zum Beispiel unangenehme Arbeiten zielorientiert und konzentriert – ohne sich ständig abzulenken. Das reduziert Stress.
  3. Seien Sie empathisch. Versuchen Sie die Gedanken und Gefühle Ihres Gegenübers zu verstehen. Dann können Sie das Handeln dieser Person besser nachvollziehen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Denn Empathie ist die beste Prävention für Eskalation.
  4. Akzeptieren Sie Unveränderbares. Schwierige Situationen gehören zum Leben. Manches kann man nicht verändern. Das zu akzeptieren und loszulassen erlaubt Ihnen, Ihre Energie auf Dinge zu richten, die Sie selbst beeinflussen können.
  5. Ändern Sie Veränderbares. Verfallen Sie nicht in eine Opferhaltung, sondern nehmen Sie Ihr Leben in die Hand. Durch Ihr Verhalten können Sie sich selbst und Ihr Umfeld zum Besseren verändern.
  6. Denken Sie optimistisch. Sehen Sie das Glas eher halb voll als halb leer. So nehmen Sie Negatives zwar auch wahr, Sie fokussieren sich aber auf das Positive im Leben. Vermeiden Sie aber, die Situation schönzureden oder zu verharmlosen.
  7. Verfolgen Sie Ziele. Definieren Sie klare Ziele, die Sie mit Disziplin verfolgen. Setzen Sie Zwischenziele, damit Sie Schritt für Schritt wachsen können. Und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen!

Mehr Informationen und praktische Übungen zum Thema Resilienz finden Sie hier.

""