Bis zu 50% weniger IV-Fälle

Freitag, 24. Juni 2016

Ist jemand von Arbeitsunfähigkeit betroffen, ist aktives Handeln angezeigt. Wie verschiedene Studien belegen, kann mit Case-Management Massnahmen, die Invaliditätswahrscheinlichkeit reduziert werden. Manche Versicherer und Pensionskassen gehen dabei sehr proaktiv vor und koordinieren sich beispielsweise mit dem Krankentaggeldversicherer.

Zeit als kritischer Faktor

Solche Massnahmen sind umso wirkungsvoller, je früher sie eingeleitet werden. Denn wie aus Studien hervorgeht, dauert bei 50% der Fälle nach dem «Chronical Point» die Arbeitsunfähigkeit länger als 700 Tage. Damit werden sie höchstwahrscheinlich invalid.

Werden Massnahmen hingegen rechtzeitig ergriffen, d.h. noch vor dem «Chronical Point», können die Chancen einer erfolgreichen Wiedereingliederung erhöht und die allfälligen Kosten der Pensionskasse infolge Invalidität reduziert werden.

Leistungslücken vermeiden

Viele Pensionskassen sehen eine Beitragsbefreiung bereits nach drei Monaten vor. Im Gegenzug wird die zeitnahe Meldung einer entsprechenden Arbeitsunfähigkeit erwartet. Die verspätete Meldung kann hingegen zu Leistungslücken führen.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Rückversicherer, ob er Ihnen eine aktive Leistungsfallbearbeitung in diesem Sinne anbietet.