Mein Ergebnis: Optimist:in
Ihre Selbsteinschätzung deutet auf einen risikoreichen Umgang mit Cybersicherheit hin.Sie kennen sich mit den Machenschaften von Cyberkriminellen aus und wissen, wie Sie sich vor Cyberattacken schützen können. Allerdings schätzen Sie das Risiko eines Cyberangriffs als sehr klein ein und wollen daher nicht gross in den Cyberschutz investieren. Damit schätzen Sie Ihr Verhalten gleich ein wie 28.5% der Umfrageteilnehmenden.

Cyberkriminelle schätzen jedes Unternehmen, in dem sie Schaden anrichten können, als attraktiv ein. Die Grösse des Betriebs spielt ihnen dabei schon lange keine Rolle mehr. Täglich entwickeln sie neue Strategien, um Unternehmen anzugreifen – auch Ihr Unternehmen. Bleiben Sie und Ihre Mitarbeitenden mit dem Wissen über die aktuellsten Betrugsmaschen stehen, werden sie früher oder später von den Hacker:innen überholt.
Ein falscher Klick genügt
Jede beziehungsweise jeder zehnte Befragte der Studie «Homeoffice und Cybersicherheit in Schweizer KMU» gab an, bereits erfolgreich angegriffen worden zu sein. Bei allen Betroffenen waren die Angriffe mit einem erheblichen Aufwand verbunden, um die entstandenen Schäden wieder zu beheben. Bei einer Schreinerei aus dem Zürcher Unterland reichte ein falscher Klick eines Mitarbeiters und ein sogenannter Kryptotrojaner legte die Maschinen und Computer über Tage lahm. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.
Rollenverteilung im Cyberschutz
Effektiver Cyberschutz muss nicht kompliziert sein. Starten Sie bei sich und Ihren Mitarbeitenden. Denn egal wie viel Sie in den technischen Cyberschutz investieren, der Mensch bleibt das grösste Risiko. Warten Sie also nicht darauf, dass Ihr Unternehmen oder eine andere Firma aus Ihrer Branche Opfer der Kriminellen wird. Machen Sie Cyberschutz jetzt zu einem Top-Thema und beziehen Sie alle relevanten Abteilungen mit ein.
Wie reagieren im Ernstfall?
Notfallplan bereithalten
Versicherung schützt vor finanziellen Folgeschäden
Wenn es dennoch passiert, dass Sie oder jemand in Ihrem Unternehmen gehackt werden, sollten alle wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Ein Notfallplan schafft Abhilfe. Halten Sie in einer Checkliste die wichtigsten Sofortmassnahmen und Handynummern von internen und externen IT-Verantwortlichen fest. Drucken Sie die Liste aus, für den Fall, dass Sie bei einem Cyberangriff keinen Zugriff mehr auf Ihre Geräte haben.
Finanzielle Schäden eindämmen
Eine Cyberattacke kommt meist überraschend und kann die eigene IT-Abteilung schnell überfordern. Mit der Cyberversicherung unterstützen wir Sie und setzten Profis ein, damit der Schaden so klein wie möglich gehalten und Ihre Daten bestmöglich geschützt werden.
Bei einer Erpressung beauftragt die Mobiliar sofort eine erfahrene Fachperson, welche die Veröffentlichung sensibler Informationen und Kundendaten zu verhindern versucht. Die Mobiliar übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung der Daten und entschädigt den Ertragsausfall, falls ein Cyberangriff Ihre Website lahmlegt, Geldflüsse umgeleitet werden oder Ihre Mitarbeitenden nicht mehr arbeiten können.
Wir beraten Sie gerne dabei, welche Massnahmen in Ihrer Branche und ganz konkret für Ihr Unternehmen am effizientesten sind.
Die wichtigsten Sicherheitsmassnahmen auf einen Blick
In unserem Ratgeber für mehr Cybersicherheit finden Sie weitere hilfreiche Informationen.