Wenn der Werkhof zum See wird

Donnerstag, 1. Juni 2017

Heftige Regenfälle und ein verstopftes Rohr erzeugen einen See, wo keiner sein sollte. Die Generalagentur St. Moritz hilft den Betroffenen.

Um zwei Uhr nachts erreichte Schadenchef Beat Jeuch das SMS: Überschwemmung in Surpunt, einem Quartier in St. Moritz. Der Bach Ovel da Staz war über die Ufer getreten. Starke Regenfälle hatten am Montagabend des 29. Mai 2017 dazu geführt, dass eine Röhre des teilweise unterirdisch geführten Bachs verstopfte. Das Wasser staute sich folglich auf dem Firmenareal der Bauunternehmung Hartmann-Christoffel und drang in die Tiefgarage und mehrere Keller benachbarter Wohnhäuser ein.

Vor Ort: Ein erschreckendes Bild

Ein paar Stunden später rücken Beat Jeuch und Generalagent Clavuot bereits aus. Das Bild, dass sich ihnen offenbart, ist eindrücklich und erschreckend zugleich: Das Firmengelände der Bauunternehmung, der grösste Kunde der Generalagentur St. Moritz, steht einen Meter unter Wasser. Einige Fahrzeuge sind nur noch knapp sichtbar, Packungen mit Isolationsmaterial treiben auf dem «See».

Rund 30 Mobiliar Kunden betroffen

Nach und nach offenbart sich das gesamte Schadenausmass: Nebst der Bauunternehmung sind noch fünf weitere KMU sowie 25 Privatkunden betroffen, welche bei der Mobiliar versichert sind. Die Schadensumme beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 1 Million Franken.

Wir stehen unseren Kunden zur Seite

«In dieser schwierigen Situation ist es für uns wichtig, dass wir vor Ort sind und den Kunden zeigen, dass sie auf uns zählen können», sagt Generalagent Dumeng Clavuot. «Allen Ärger können wir ihnen leider nicht abnehmen, aber wir versuchen, ihnen so gut wie möglich zur Seite zu stehen.»

Aufräumarbeiten dauern an

Das Wasser ist inzwischen weg, aber die Aufräumarbeiten dauern an. Bis der ganze Schlamm entfernt ist, wird es noch Tage dauern. Bis alle Betriebe wieder normal arbeiten können, vielleicht Wochen.