Leben im aufgepeppten Elternhaus

Wer eine Hypothek aufnimmt, betritt oft Neuland.

Rund 40 Prozent der in der Schweiz lebenden Personen sind Wohneigentümer. Auch Familie Hirschi Schlauri gehört dazu. Sie übernahm vor Kurzem das 130-­jährige Elternhaus. Damit betrat sie Neuland. Wie so viele, die zum ersten Mal eine Hypothek aufnehmen.

Familienalltag in der neuen Küche: Caspar Hirschi und Martina Schlauri mit ihren drei Töchtern Charlotte, Joséphine und Mathilda.

Es liegt beinahe mitten in der Stadt, das wunderschöne Jugendstilhaus mit Baujahr 1888. Einige Minuten vom Bahnhof Winterthur entfernt und doch umgeben vom Grün des Gartens, einem durch Bäume gesäumten Strassenzug und dem grosszügigen Park gegenüber. Im dreistöckigen Haus mit spitzem Giebeldach ist Caspar Hirschi aufgewachsen.

«Läck, ist das eine Bruchbude!», hätten ihn Schüler aus dem nahen Gymnasium einst aufgezogen, als sie mit dem Velo am Haus vorbeifuhren, erzählt der 42-­Jährige und lacht. Damals habe man dem Gebäude das Alter angesehen, schon länger war es nicht mehr renoviert worden. Inzwischen sind 20 Jahre vergan­gen. Caspar Hirschi wohnt nach fünf Umzügen wieder dort, nun aber gemein­sam mit seiner Frau Martina Schlauri (42), den drei Töchtern Charlotte (11), Joséphine (9), Mathilda (7) und zwei Katzen. Von der vermeintlichen Bruchbude ist heute nichts mehr übrig. Das Haus erstrahlt in vollem, heimeligem Glanz. Nach einer umfassenden Aussenrenovation vor zwanzig Jahren, nahm die Familie Hirschi Schlauri unmittelbar nach dem Kauf 2014 eine behutsame Umgestaltung der Innenräume vor.

Nichts überstürzen

Es ist ein fröhlich, lebendig wirkendes Haus. Jedes Zimmer verfügt über eine andere Farbe. Im Eingangsbereich sind auf einer Wandtafel mit Kreide alle Familienmitglieder, inklusive Vierbeinern, aufgezeichnet und mit Namen versehen. An einer Pinnwand hängen Stundenpläne, Elterninfos, Postkarten. Mathilda und Joséphine kommen mit je einem Büsi auf dem Arm ins Wohnzimmer.

Martina Schlauri erinnert sich: «Meine Schwiegereltern wollten aus dem Haus ausziehen, so lange sie es noch aus eigenen Stücken konnten», erzählt sie. Rund ein Jahr hätte die Planung für den Hauskauf in Anspruch genommen. Das Erstellen der Kaufverträge, Offerten und Renovationspläne benötigte seine Zeit. Zeit, die man sich bei einem Hauskauf nehmen müsse, ist sich das Paar einig. «In der Schweiz kauft man sich ja im Normalfall nur einmal im Leben ein Haus», sagt Schlauri. Man nehme viel Geld in die Hand. Da sei es wichtig, nichts zu überstürzen.

Passende Hypothek finden

Auf der Suche nach der passenden Hypothek holten die beiden sieben Offerten bei unterschiedlichen Anbietern ein. Eine davon auch bei family-­net, einem Partnerangebot der Berner Kantonalbank BEKB und der Mobiliar. Ugo Trevissoi, family­-net­-Kundenberater in der Mobiliar Winterthur, schlug dem Ehepaar ein gemeinsames Treffen vor. «Als Eltern von relativ kleinen Kindern schätzten wir, dass wir die Besprechungstermine jeweils bei uns zu Hause abhalten konnten», sagt die berufstätige Mutter. Gemeinsam diskutierten sie die Wünsche und Bedürfnisse der Familie und die möglichen Arten von Hypotheken. Festzins­ oder variable Hypothek, direkte oder indirekte Amortisation, Tragbarkeit, Laufzeit – alles Begriffe, die dem Laien nicht sonderlich viel sagen. Da ist eine Beratung durch jemanden, der sich damit auskennt, sinnvoll.

Der Entscheid, ihre Hypothek über family-net aufzunehmen, sei rasch gefallen. «Es bot uns die besten Konditionen, und vor allem die Möglichkeit, den Hauskauf und den Umbau mit einer einzigen Hypothek abzudecken», erzählt Martina Schlauri. Auch vier Jahre nach Aufnehmen der Hypothek sei man rundum zufrieden.

Das Elternhaus zum Eigen machen

Für die Renovation war der Familie wichtig, Altes beizubehalten und das Haus durch neue Elemente und Farben zum eigenen Daheim werden zu lassen. Alte Lichtschalter, gusseiserne Heizkörper, Türen mit gemusterten Glasfenstern, Holz­ und Steinböden fügen sich nun organisch ins Neue ein, etwa in die Küche oder das Bad. Zwischen Küche und Wohnbereich sorgt ein Wanddurchbruch für grösser wirkende Räume und der Garten ist jetzt direkt vom Esszimmer aus zugänglich. «Wir mögen die Weite, die Helligkeit und den Blick ins Grüne», erzählt sie, die sich im Haus am liebsten im Wohnbereich aufhält oder in ihrem Büro im ersten Stock. Als Hochschullehrpersonen arbeiten beide häufig von zu Hause aus.

Ein Haus voller Erinnerungen

Das Jugendstilhaus steckt voller Erinnerungen. Da sind etwa die alten Einbauschränke im ersten Stock, die beim Öffnen ganz eigene Geräusche machen und Caspar Hirschi an die Abende als Kind erinnern, wenn er im Bett lag und dem Tun der Eltern lauschte. Oder der neue Teich im Garten, den das Paar ein Jahr nach Einzug hat anlegen lassen. Als Kind habe er an warmen Tagen ständig die Nachbarn, die einen Pool hatten, heimgesucht, erzählt er. Einmal einen eigenen Pool zu haben, das sei sein Kindheitstraum gewesen. Geeinigt habe man sich dann auf einen Schwimmteich, sagt sie und schmunzelt.

Autorin: Kim Allemann
Fotografin: Iris Stutz

Eine Hypothek über family-­net

Mit family-net bieten die Mobiliar und BEKB ihren Privatkunden passende Hypotheken für die Finanzierung von Wohneigentum in der Schweiz. Doch nicht nur der Kauf, sondern auch die Erneuerung oder Verlängerung einer bestehenden Hypothek, inklusive Tranchen, ist über family-net möglich. Aktuell: Wer seine laufende Hypothek mit einer Fälligkeit innerhalb der nächsten 12 Monate vorzeitig verlängert oder ablöst, profitiert vom aktuellen Zins und bezahlt keinen Terminzuschlag.

Oft können bereits im ersten Beratungsgespräch eine Finanzierungsofferte und eine unverbindliche Tragbarkeitsanalyse erstellt werden. Kunden und Kundinnen der Mobiliar profitieren zusätzlich von einmaligen Gutschriften auf die Haushalts-, Gebäude- und/oder Lebensversicherung. Interessiert? Dann melden Sie sich bei Ihrer Generalagentur oder direkt bei Ihrer Versicherungs- und Vorsorgeberaterin oder Ihrem Berater. family­net.ch

Der Hauskauf boomt

Die Zinsen sind tief. Das spüre man auch bei family-net, sagt Heinz Schafroth von der BEKB und Leiter von family-net. Mit den sinkenden Hypothekarzinsen der letzten Jahre stieg die Anfrage nach Wohneigentum und so auch nach Hypotheken. Die Einschätzung der Tragbarkeit, also ob der künftige Eigentümer oder die künftige Eigentümerin sich die Liegenschaft langfristig auch leisten könne, sei sehr wichtig, weiss Schafroth. «Heute ist die Verlockung gross, diese mit einer langfristigen Zinsbelastung von nur ein bis zwei Prozent zu berechnen.» Bei family-net hingegen rechne man mit einem Satz von fünf Prozent. Denn Zinsen, Nebenkosten oder Amortisation sollen auch bei verändertem Einkommen, steigendem Zinssatz oder höherem Liegenschaftsunterhalt tragbar sein.

Fragen, die Sie sich vor dem Hauskauf stellen sollten

Lohnt sich kaufen für mich oder ist mieten besser?

Das hängt von einigen Faktoren ab: von Ihren Bedürfnissen etwa, der Grösse Ihres Haushalts, der Lage, wo Sie wohnen möchten, oder welche Rücklagen Sie haben. Diverse Online-Rechner zeigen auf, ob mieten oder kaufen für Sie finanziell gesehen besser ist.
family-net.ch/de/magazin

Habe ich genug Eigenkapital?

Sie sollten 20 Prozent des Kaufpreises an Eigenmitteln mitbringen. Dazu zählen Sparguthaben auch aus der 3. Säule, Rückkaufswerte von Lebensversicherungspolicen, Wertschriften, Erbvorbezug oder Schenkungen.

Hält das Haus, was es verspricht?

Prüfen Sie das Haus genau. Entspricht die Lage Ihren heutigen und künftigen Bedürfnissen (Aussicht, Besonnung, Lärmimmissionen, Verkehrserschliessung, Infrastruktur vor Ort etc.)? Und stimmt sie auch im Hinblick auf einen Wiederverkauf? Vieles an einem Haus können Sie ändern, aber es steht nun einmal, wo es steht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Haus dem Preis entspricht, lassen Sie seinen Verkehrswert durch einen Experten schätzen.

Welche Hypothek passt für mich?

Nehmen Sie sich genug Zeit, um unterschiedliche Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Kann ich mir die Liegenschaft leisten?

Lassen Sie eine Tragbarkeitsanalyse erstellen, auch im Hinblick auf Ihre finanzielle Situation bei Invalidität, Tod und im Alter. Zudem lohnt es sich, zu überlegen, ob Sie sich oder Ihre Angehörigen gegen Risiken wie Todesfall oder Erwerbsunfähigkeit absichern möchten, um die Hypothekarschuld auch begleichen zu können, falls etwas passiert. Eine Sparversicherung bietet nebst Absichern dieser Risiken auch die Möglichkeit, durch langfristiges Anlegen Kapital zur Amortisation Ihrer Hypothek aufzubauen.

Wer sich für einen Hauskauf entscheidet oder ein Mietobjekt sucht, findet auf immoscout24.ch attraktive Angebote. Seit 2016 gehört Scout24 zur Hälfte der Mobiliar.

Städtisch und doch umgeben von Grün: Das Haus der Familie Hirschi Schlauri liegt nur gerade 10 Minuten vom Bahnhof Winterthur entfernt.