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die Mobiliar

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«Es gab dann halt ein paar Mal Szegediner-Gulasch»

Hungern musste bei der Mobiliar auch im Lockdown niemand. Monika Schüpbach und Marcus Schmid von SV Schweiz haben die anwesenden Mitarbeitenden mit ihrem Team auch in der Krise verpflegt.

Seit ein paar Tagen füllt sich das Personalrestaurant der Mobiliar an der Bundesgasse in Bern wieder. «Endlich», findet Monika Schüpbach, die Leiterin des von SV Schweiz betriebenen Mitarbeiterrestaurants. «Diese Leere im Haus war kaum zu ertragen!» Auch Küchenchef Marcus Schmid freut sich, dass viele Mitarbeitende zurückkehren: «Ich kam mir ziemlich einsam vor in der Küche.»

Wohin mit Osterschoggi und Frischfleisch?

Der Lockdown Mitte März hat auch die Crew von SV Schweiz auf dem falschen Fuss erwischt. «Am 10. März servierten wir noch 750 Essen, am 16. März noch 157 und am 17. März waren es gerade noch 50», erzählt Monika Schüpbach. Von einem Tag auf den anderen musste sie fast alle im Haus tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SV Schweiz nach Hause und in Kurzarbeit schicken.

Der ungeplante Lockdown stellte auch Chefkoch Marcus Schmid vor organisatorische Herausforderungen. «Viele Bankette waren geplant, Lebensmittel bestellt oder eingekauft». Das Frischfleisch landete sogleich im Tiefkühler. Es galt, alle Ablaufdaten zu beachten und Foodwaste zu vermeiden. «Es gab dann halt ein paar Mal Szegediner-Gulasch», sagt er schmunzelnd. Auch auf der längst bestellten Osterschoggi blieb SV Schweiz sitzen.

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Essen gab’s während des Lockdowns in der Cafeteria – hier vom SV-Lernenden Max Jacina.

Service für die Mitarbeitenden

An der Bundesgasse 35 in Bern arbeiteten sie fortan nur noch zu dritt. Die ortsgebundenen Mitarbeitenden verpflegten sie während der Corona-Krise weiter – mit einem reduzierten Angebot und kürzeren Öffnungszeiten. «Das war zwar nicht wirtschaftlich, aber der Mobiliar war es wichtig, diesen Service für ihre Mitarbeitenden aufrecht zu erhalten», sagt Monika Schüpbach. Die Mobiliärler schätzten es, viele bedankten sich. Gegessen wurde in der Cafeteria, die Tischlein weit auseinander – Hygiene- und Abstandsregeln wurden zu jeder Zeit eingehalten.

Inzwischen normalisiert sich das Leben auch bei der Mobiliar wieder. Viele kehren zurück und sind dankbar, dass sie wieder im Personalrestaurant essen können und nicht mehr immer zu Hause selbst kochen müssen.

Küchenchef geht nach 32 Jahren in Pension

Marcus Schmid hat während seinen 32 Jahren als Küchenchef einiges erlebt, aber keine mit Covid-19 vergleichbare Krise. Anfänglich kochte er mit seinem Team etwa 450 Mahlzeiten pro Tag – inzwischen sind es meist doppelt so viele. Rösti, Kartoffelstock, Spätzli und vieles mehr kocht er für die Mobiliar stets hausgemacht. Legendär bei den Mitarbeitenden sind etwa sein libanesisches Reisgericht «Tätbiah» oder die vegetarischen Currys.

«Wenn ich nicht hier arbeiten würde, würde ich wohl schon lange nicht mehr kochen.» Die Mobiliar lasse ihm viele Freiheiten. Gleichzeitig definiere sie die Klimaschutzziele und stelle klar, welchen Service sie für ihre Mitarbeitenden wolle. Schmid findet es grosszügig, wie die Mobiliar das Essen für ihre Mitarbeitenden subventioniere: «Wo sonst findest du heute ein Menü für 7.50 Franken?» Ende Juli geht Marcus Schmid in Pension. Sein Nachfolger, Stephan Kaeser, steht bereit: Er arbeitet seit fünf Jahren als Sous-Chef in der Mobiliar.

SV Schweiz bei der Mobiliar

Das Mitarbeiterrestaurant der Mobiliar in Bern ist einer von 325 Betrieben von SV Schweiz. Ein weiteres Mitarbeiterrestaurant betreibt SV Schweiz am Direktionsstandort der Mobiliar in Nyon. SV Schweiz achtet auf regionale und saisonale Produkte und verpflichtet sich mit dem Nachhaltigkeitsprogramm «ONE TWO WE» zu einer umwelt- und tiergerechten Küche.