Dem Tod von der Schippe gesprungen

Freitag, 29. Juli 2016

Francis Tena wird diesen Tag in den Waadtländer Voralpen so schnell nicht vergessen. Bei der Arbeit mit einem Knicklader verliert er die Kontrolle über das Fahrzeug. Nur mit viel Glück entgeht er dem Tod.

Es ist ein kühler Morgen im Mai. Auf der engen Zufahrtsstrasse zur Alp Corjon oberhalb von Rossinière versperren grosse Steinbrocken den Weg. Francis Tena macht sich mit einer ausgeliehenen Landwirtschaftsmaschine, einem sogenannten Knicklader, daran, die Strasse frei zu machen. Dann passiert das Unglück.

Rettung in letzter Minute

Er Francis Tena verliert die Kontrolle über das Fahrzeug. Dieses kippt gegen den steilen Abhang und droht in die Tiefe zu stürzen. Francis Tena kann sich im letzten Moment mit einem Sprung aus dem Gefährt retten. Er klammert sich im steilen Gelände an eine Wurzel und blickt nach oben. In diesem Moment glaubt er, dass alles vorbei ist. Denn die Maschine kippt über den Abhang und rutscht in seine Richtung. Im letzten Moment überschlägt sich der Knicklader und Francis Tena sieht gerade noch, wie die 2-Tonnen schwere Maschine über ihn hinweg in die Tiefe stürzt. Wie durch ein Wunder bleibt Tena unverletzt.

Aufwändige Bergungsaktion

Der Knicklader bleibt 200 m unter ihmweiter unten in unzugänglichem Gelände stecken und muss mit dem Helikopter geborgen werden. Fahrzeugexperte Nicolas Dousse vom XpertCenter in Bulle hat die Bergungsaktion koordiniert. Ein spektakulärer Fall mit glücklichem Ausgang.