Zu wenig oder zu viel, beides kostet Sie bares Geld.

Ob Totalschaden oder kleiner Verlust: Entscheidend ist, ob Ihre Versicherungssumme zum Wert Ihres Hausrats passt. Nur so wird im Ernstfall wirklich ersetzt, was Ihnen wichtig ist und Sie zahlen nicht mehr als nötig ist.

ein ältere Mann sitzt mit dem iPad in einem Sessel

Eine zu tief angesetzte Versicherungssumme klingt harmlos, bis etwas passiert. Stellen Sie sich vor, ein Brand zerstört Ihre Einrichtung. Ist Ihr Hausrat deutlich mehr wert als im Vertrag steht, übernimmt die Versicherung nur den vertraglich festgelegten Betrag. Auch bei kleineren Schäden wirkt sich das aus: Nach einem Einbruch wird die Entschädigung proportional reduziert. In beiden Fällen entsteht im Ernstfall eine finanzielle Lücke, die Sie mit einer regelmässigen Überprüfung vermeiden können.

Sie haben auch die «automatische Summenanpassung» gewählt? Eine gute Entscheidung. Bedenken Sie aber: Diese berücksichtigt nur die Teuerung, nicht jedoch Veränderungen Ihrer Lebensumstände. Deshalb sollten Sie die Versicherungssumme bei neuen Anschaffungen oder Veränderungen aktiv anpassen.

Auch Überversicherung kostet

Wer den Wert seines Hausrats zu hoch ansetzt, zahlt unnötig hohe Prämien, ohne dadurch besser geschützt zu sein. Denn im Schadenfall ersetzt die Versicherung höchstens den tatsächlichen Neuwert. Wer also deutlich mehr versichert als der Hausrat wert ist, gibt Jahr für Jahr zu viel Geld aus für eine Sicherheit, die nicht grösser wird.

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