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die Mobiliar

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Liebe auf den ersten Blick

Zwei Jahre lang suchen Rachel Moser und Thomas Gisin nach einem Eigenheim, bis das Gefühl stimmt. Dass das alte Haus, in welches sie sich verlieben, als Abbruchobjekt gehandelt wird, schreckt sie nicht ab. Zum Glück.

In einer Quartierstrasse, einige Minuten vom Bahnhof Aarau entfernt, liegt ein kleines über 100-jähriges Einfamilienhaus mit grosszügigem Garten. Das Hausdach erinnert an eine Rokoko-Perücke aus dem 18. Jahrhundert. Mit abstehenden Locken über den Ohren, finden Rachel Moser und Thomas Gisin, als sie das Haus zum ersten Mal sehen. Sie verlieben sich sofort und nennen es fortan ihr Lockenhaus. 

Auch Tochter Orla fühlt sich wohl, als ihre Eltern das alte Haus im Sommer 2019 zum ersten Mal besichtigen. Damals einjährig, schlummert sie friedlich im Kinderwagen im Parterre, während Rachel Moser und Thomas Gisin die kleine Küche und die beiden angrenzenden Zimmer mit Linoleum-Boden betreten, die mit Teppich versehene Wendelholztreppe hoch in den ersten Stock steigen, vorbei an den tapezierten Wänden, hinein in die drei mit Spannteppich ausgelegten Zimmer, raus auf den windgeschützten, weiss getäferten Balkon. Dann nochmals die Teppich-Treppe hoch in den ausgebauten Estrich mit dem kleinen Mansardenzimmer.

Alles schien zu stimmen. Dann kam die Enttäuschung.
Thomas Gisin

Dass das Eigenheim im Beschrieb als stark sanierungsbedürftiges, abbruchreifes Objekt bezeichnet wird, schreckt das Paar nicht ab. «Wir liessen die Bausubstanz von einem Architekten prüfen», erzählt Rachel Moser. Denn ein Fass ohne Boden sollte die Renovation nicht werden. Der Architekt befindet die Bausubstanz als gut. Rachel Moser und Thomas Gisin wollen das Haus haben. Unbedingt.

Die Enttäuschung

Die beiden machen ein Angebot und schreiben einen Bewerbungsbrief. Das Paar betont, es sei bereit für Verhandlungen. «Das Gespräch mit der Besitzerin klang vielversprechend. Wir verstanden uns super. Alles schien zu stimmen», sagt Thomas Gisin. «Dann kam die Enttäuschung. Wir erhielten eine Absage.» Ein anderes Paar habe mehr geboten. «Das war schlimm», erinnert sich Rachel Moser. 

Doch einige Wochen später ändert die Besitzerin überraschend ihre Meinung und entscheidet sich für Familie Moser-Gisin. Nun muss alles schnell gehen: Auf der Suche nach einer Hypothek wenden sie sich an die Mobiliar. Alle Unterlagen müssen zusammengetragen werden. Christoph Hug, Vorsorge- und Hypothekenberater bei der Mobiliar in Baden, unterstützt sie dabei. «Tag und Nacht», erzählt der 40-Jährige Thomas Gisin lachend: «Weil alles so schnell gehen musste, kamen teils spät abends noch Mails von Herrn Hug». 

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Was-wäre-wenn-Fragen

Mit der Aufnahme der Hypothek machen sich Rachel Moser und Thomas Gisin auch Gedanken über Vorsorgethemen. Die beiden sind nicht verheiratet. Was wäre, wenn sie plötzlich stirbt? Ihr Einkommen aus dem 40- Prozent-Pensum als Kindergärtnerin wegfällt und die 60 Prozent Kinderbetreuung anderweitig abgedeckt werden müssten? Wie viel Geld würde er dann nebst seinem Einkommen benötigen, um die Hypothek weiterhin tragen zu können und die Kinderbetreuung zu stemmen? Oder was, wenn er durch eine Krankheit dauerhaft arbeitsunfähig würde? Wie viel Geld benötigt das Paar dann, um auf Dauer die Hypothek und seine 20 Prozent Kinderbetreuung weiterhin abdecken zu können? Reichen die Vorsorgeleistungen aus der ersten und zweiten Säule aus oder benötigt das Paar in solch einem Fall zusätzliches Kapital?

«Das sind Fragen, mit denen sich niemand gerne auseinandersetzt. Besonders in Phasen von Veränderungen, wie bei einem Hauskauf, einer Familiengründung oder Selbständigkeit ist es wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht», weiss Christoph Hug. Der Job des Vorsorge- und Hypothekenberaters der Mobiliar ist es, das in den unterschiedlichen Szenarien benötigte Kapital zu berechnen. Um eine fundierte Vorsorgeanalyse zu erstellen, muss er Ziele und Wünsche der Familie kennen und detaillierte Angaben zu Lohn, Vermögen und Lebenssituation haben. 

Im Beratungsgespräch wird klar: Thomas Gisin verfügt bereits über eine Lebensversicherung, die seine Partnerin mit einem Kapital begünstigt, falls ihm etwas zustösst. Damit auch die Hypothek abgesichert ist, falls dem anderen etwas passiert, sichern sie sich gegenseitig mit einem zusätzlichen Todesfallkapital ab. Heiraten die beiden, sollten sie ihre Vorsorgesituation unbedingt erneut anschauen. Denn als Verheiratete erhalten sie im Ernstfall Leistungen aus der ersten Säule, welche ihnen als Konkubinatspaar verwehrt bleiben. Je nach Reglement der Pensionskasse und der übrigen Sozialversicherungen ändern auch dort Leistungen. Ein Beratungsgespräch hilft, unnötige doppelte Absicherungen zu vermeiden.

Kleine Schätze

Ende November 2019 unterschreiben Rachel Moser und Thomas Gisin schliesslich den Kaufvertrag. «Zwei Tage später fingen wir an, die Tapeten abzureissen», sagt Rachel Moser schmunzelnd.

Bei der sanften Renovation, die das Paar grösstenteils selbst, mit Unterstützung von Familie und Freunden stemmt, kommen kleine Schätze zum Vorschein. Unter dem Linoleum im Bad und in der Küche verstecken sich gemusterte Terrazzo-Steinböden. Unter den Teppichen im Obergeschoss werden zehn Zentimeter breite hochwertige Pitchpine-Dielen freigelegt, die abgeschliffen und geölt wie neu aussehen. Auch unter der mit Teppich bezogenen Treppe kommt Holz zum Vorschein. Und die frisch gestrichenen Einbauschränke verleihen dem schmucken Häuschen ein schönes Altbau-Flair.

Im Frühling sind alle Renovationsarbeiten abgeschlossen. Mitten im Lockdown, zieht die Familie mit Katze Gertrud ein und fühlt sich sofort wohl. Es ist der perfekte Zeitpunkt. Denn bald schon wohnen sie zu viert in ihrem Lockenhaus; Orla bekommt ein Brüderchen.

Die Mobiliar Hypothek

Sie möchten Ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen und sind auf der Suche nach einer Hypothek? Wir begleiten Sie persönlich von der Finanzierung, über die Vorsorge bis zur Versicherung, auch nach Vertragsabschluss. Ihre Beraterin oder Ihr Berater sorgt für eine einfache Abwicklung und findet im Hypotheken-Netzwerk der Mobiliar das beste Angebot für Sie - attraktive Zinsen inklusive. Persönliche Ansprech- und Vertragspartnerin bleibt dabei immer die Mobiliar.  

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