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die Mobiliar

Gesamtergebnis 2018

Die Gruppe Mobiliar setzte ihr Wachstum fort und erzielte erneut einen ausgezeichneten Gewinn. Im Nicht-Lebengeschäft verzeichnete das Prämienvolumen einen hohen Anstieg. Das technische Ergebnis fiel aufgrund der insgesamt tieferen Schadenbelastung deutlich höher aus.

Eigenkapital und Bilanz

Das konsolidierte Eigenkapital reduzierte sich um 1.1% von CHF 4.835 Mia. auf CHF 4.780 Mia. Zum leichten Rückgang führten neben der Gewinnverwendung die als Folge der Entwicklung an den Aktienmärkten im Vorjahresvergleich tieferen Neubewertungsreserven und die Verrechnung des Goodwills im Zusammenhang mit getätigten Akquisitionen. Der im Berichtsjahrerzielte Gewinn vermochte diese Positionen nicht voll umfänglich auszugleichen.

Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 9.2% (Vorjahr 9.6%). Bei sämtlichen Versicherungsgesellschaften der Gruppe liegen die anrechenbaren weit über den geforderten Eigenmitteln. Berechnet mit einem internen Modell nach SST-Prinzipien (Schweizer Solvenztest), beträgt der Quotient für die Gruppe 594%. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von CHF 18.896 Mia. auf CHF 18.935 Mia.

95.0% der Aktiven der Gruppe Mobiliar (Vorjahr 95.2%) sind in Kapitalanlagen investiert. Ein wesentlicher Teil der eigenen Kapitalanlagen (CHF 17.178 Mia.), nämlich CHF 7.168 Mia. (Vorjahr CHF 7.293 Mia.), ist in festverzinslichen Wertschriften angelegt. Diese sind zu Amortized Cost bewertet. Bestehen begründete Zweifel an der Zinszahlungs- und Rückzahlungsfähigkeit des Schuldners, erfolgt die Bewertung der festverzinslichen Wertschriften zu aktuellen Werten. Die restlichen 5% der Aktiven beinhalten die immateriellen Anlagen, die Sachanlagen und das Umlaufvermögen. Die  Versicherungstechnischen Rückstellungen wurden nach bisheriger Praxis vorsichtig bewertet.

Technisches Geschäft Nicht-Leben

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Bruttoprämienvolumen im Nicht-Lebengeschäft von CHF 2.961 Mia. auf CHF 3.070 Mia. Mit einem Anstieg von 3.7% fiel das Wachstum auf vergleichbarer Basis gegenüber Vorjahr (3.3%) höher aus. Damit konnte die Mobiliar das durchschnittliche Marktwachstum von 1.8% erneut deutlich übertreffen. Das technische Ergebnis stieg um 22.1% auf CHF 314.8 Mio. an (Vorjahr CHF 257.9 Mio.). Die Schadenbelastung ging im Vergleich zum Vorjahr um 2.5 Prozentpunkte auf 60.7% zurück. Der Kostensatz erhöhte sich von 26.3% auf 27.0%. Die Combined Ratio für eigene Rechnung lag mit 89.1% deutlich unter dem Vorjahreswert von 90.8%.

Finanzgeschäft Nicht-Leben

Die starken Kurseinbrüche an den Aktienmärkten belasteten das finanzielle Ergebnis Nicht-Leben. Dieses fiel mit CHF 140.8 Mio. im Vorjahresvergleich (CHF 186.6 Mio.) deutlich tiefer aus. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aufgrund höherer Abschreibungen auf Kapitalanlagen sowie höherer Verluste aus Veräusserungen von Kapitalanlagen.

Technisches Geschäft Leben

Die Bruttoprämien im Lebengeschäft beliefen sich auf CHF 760.8 Mio. (Vorjahr CHF 813.3 Mio.). Während in der privaten Vorsorge ein hohes Wachstum erzielt werden konnte,  verzeichnete das Prämienvolumen im Kollektivgeschäft eine stark rückläufige Entwicklung, welche zu zwei Dritteln auf den gewollten Rückgang der Einmaleinlagen zurückzuführen sind. Das technische Ergebnis stieg von CHF –112.7 Mio. auf CHF –59.5 Mio. In diesem Betrag enthalten sind CHF 30.4 Mio. für Überschussbeteiligungen zugunsten der Versicherten. Der Kostensatz für eigene Rechnung erhöhte sich von 15.7% auf 16.8%.

Finanzgeschäft Leben

Das finanzielle Ergebnis im Lebengeschäft wies einen Erfolg von CHF 100.0 Mio. aus (Vorjahr CHF 150.1 Mio.). Zum tieferen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr führten insbesondere die aufgrund der tieferen Aktienkurse bedingten höheren Abschreibungen auf Kapitalanlagen sowie die höheren Verluste aus Veräusserungen von Kapitalanlagen.