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die Mobiliar

Bericht der Genossenschaft

Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft bestimmt die Philosophie und die Ausrichtung der Gruppe Mobiliar. Darüber hinaus legt er die Grundsätze für die Positionierung in der Öffentlichkeit fest.

Delegiertenversammlung

An der Versammlung vom 25. Mai 2018 genehmigten die Delegierten den Geschäftsbericht der Genossenschaft, die Jahresrechnung 2017 sowie den Lagebericht und nahmen vom Abschluss der Genossenschaft nach anerkanntem Standard zur Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER Kenntnis. Ferner entschieden sie über die Verteilung des Bilanzgewinns und erteilten dem Verwaltungsrat Entlastung.

Die Versammlung gedachte des verstorbenen Mitglieds der Delegiertenversammlung Rolf E. Schäuble (vormals in Andelfingen, zuletzt in Hemishofen), der ehemaligen Mitglieder der Delegiertenversammlung Mario Gianoli (St.-Imier), Hans-Rudolf Zosso (Aarberg), Hans Gerber (Fehraltorf) und Carl Bertschinger (Pfäffikon) sowie des ehemaligen Mitglieds des Verwaltungsrats Gustav E. Grisard (Riehen) sowie des ehemaligen Vizepräsidenten des Verwaltungsrats Jacques Saucy (Delémont).

Für eine Amtsdauer von drei Jahren wurde Dr. Martin Michel (Lachen) als Mitglied des Verwaltungsrats wiedergewählt. Luc Meylan (Neuenburg), Dr. Peter Müller (Stein am Rhein), Dr. Wilfred Pierre Stoecklin (Bottmingen), Andreas von Sprecher (Maienfeld) und Dr. Benedikt Weibel (Muri b. Bern) traten aus dem Verwaltungsrat zurück. Neu gewählt für eine Amtsdauer von drei Jahren wurden Dr. Beat Brechbühl (Wabern), Pascale Bruderer Wyss (Nussbaumen), Gabriele Eick (Frankfurt a.M.) und Jürg Stöckli (Lanzenhäusern). Als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2018 wurde erneut die KPMG AG, Zürich, gewählt.

Mit zusätzlichen Informationsanlässen für die Delegierten im Herbst in vier Regionen der Schweiz förderte und pflegte das Unternehmen den Dialog im kleineren Kreis.

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat traf sich 2018 zu vier ordentlichen Sitzungen.

Frühjahrssitzung

In seiner Frühjahrssitzung bereitete der Verwaltungsrat die Geschäfte der Delegiertenversammlung vor und nahm den Tätigkeitsbericht des Verwaltungsrats der Schweizerischen Mobiliar Holding AG sowie die Berichterstattung der Geschäftsleitung zum Geschäftsjahr 2017 entgegen. Zudem wählte der Verwaltungsrat Christian Krüger (Staad) und Laura Sadis (Lugano) neu in den Governance-Ausschuss. Neu in den Positionierungsausschuss wurde Rolf G. Schmid (Lenzburg) gewählt. Dr. Barbara Rigassi (Muri b. Bern) und Nicola Thibaudeau (Neuenburg) traten aus dem Governance-Ausschuss und Dr. Peter Müller (Stein am Rhein) aus dem Positionierungsausschuss zurück. Die übrigen Mitglieder dieser beiden Ausschüsse wurden für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Der Verwaltungsrat wählte ausserdem Mathias Morgenthaler (Bern) als Ersatz für den zurückgetretenen Prof. Dr. med. & Dr. sc. Nat. ETH Chris Bösch (Thun) für eine Amtsdauer von drei Jahren als Mitglied in den Stiftungsrat der Jubiläumsstiftung der Genossenschaft.

Der Verwaltungsrat revidierte zudem das Zusatzreglement zum Wahlreglement der Genossenschaft. Im Rahmen der Revision wird die Anzahl Delegierte pro Wahlkreis jeweils alle sechs Jahre überprüft und gegebenenfalls neu festgelegt. Unter dem Traktandum Positionierung der Genossenschaft wurde das halbjährliche Reporting zu den Positionierungsaktivitäten genehmigt.

An der im Anschluss an die Verwaltungsratssitzung durchgeführten Generalversammlung der Schweizerischen Mobiliar Holding AG übte der Verwaltungsrat die Rechte der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft als Alleinaktionärin aus. Luc Meylan (Neuenburg) trat aus dem Verwaltungsrat zurück. Neu in dieses Gremium gewählt wurden für eine Amtsdauer von drei Jahren Dr. Barbara Rigassi (Muri b. Bern) und Nicola Thibaudeau (Neuenburg). Der Verwaltungsrat der Holding besteht damit neu aus neun Mitgliedern. Als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2018 wurde die KPMG AG, Zürich, wiedergewählt. Die Generalversammlung genehmigte die Konzernrechnung 2017 der Gruppe sowie die Jahresrechnung 2017 der Schweizerischen Mobiliar Holding AG und deren Gewinnverwendung. Wie Anhang 1 zum Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance es vorsieht, nahm die Generalversammlung vom Vergütungsbericht und von den Bezügen der Verwaltungsräte der Holding, des CEO und der Mitglieder der Geschäftsleitung Kenntnis.

Sitzung nach der Delegiertenversammlung

Im Anschluss an die Delegiertenversammlung fand wie üblich eine Sitzung statt, in welcher sich der Verwaltungsrat neu konstituierte.

Sitzung im September

An der Herbstsitzung informierte die Geschäftsleitung den Verwaltungsrat über die Entwicklungen im zweiten Quartal und den Semesterabschluss. Der Verwaltungsrat verabschiedete die Wahlvorschläge für die Teilerneuerungswahlen der Delegierten per 2019 zuhanden der Gesamtheit der Mitglieder der Genossenschaft in den entsprechenden Wahlkreisen. Zudem genehmigte er das halbjährliche Reporting zu den Positionierungsaktivitäten und das entsprechende Budget 2019 sowie den zweiten Teil der Pilotphase und den anschliessenden etappenweisen Ausbau des Projekts «Atelier du Futur». Dieses Sommercamp soll Jugendliche dazu inspirieren, ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und positiv mitzugestalten. Ferner beschloss der Verwaltungsrat die Unterstützung des städtebaulichen Projekts «Plateforme 10» in Lausanne.

Sitzung im November

Im November wurde eine zusätzliche Verwaltungsratssitzung durchgeführt. Anlässlich dieser setzte sich der Verwaltungsrat vertieft mit den folgenden zwei Positionierungsaktivitäten auseinander: Lehrstuhl für Stadtökologie an der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und Projekt DigitalDialog der Stiftung Risiko-Dialog in St. Gallen.

Positionierungsausschuss

Der Positionierungsausschuss der Genossenschaft traf sich im vergangenen Jahr zu zwei Sitzungen. Im Februar befasste sich der Ausschuss mit dem Reporting der Positionierungsaktivitäten für das zweite Halbjahr 2017 und mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2017. In der August-Sitzung beschäftigte er sich mit dem Reporting der Positionierungsaktivitäten für das erste Halbjahr 2018 und bereitete die weiteren Positionierungsthemen der anschliessenden Verwaltungsratssitzung vor.

Jahresrechnung

Die Jahresrechnung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft schliesst mit einem Gewinn von CHF 22.5 Mio. (Vorjahr CHF 22.8 Mio.) ab. Die Erfolgsrechnung beinhaltet den Beteiligungsertrag aus der Dividendenausschüttung von CHF 25.0 Mio. (wie Vorjahr), den Zinsertrag von CHF 1.1 Mio. (wie Vorjahr) auf dem Darlehen an die Schweizerische Mobiliar Holding AG und von CHF 1.2 Mio. (wie Vorjahr) auf Kontokorrentforderungen sowie Aufwand und Steuern von CHF 4.8 Mio. (Vorjahr CHF 4.5 Mio.).

Das investierte Vermögen besteht hauptsächlich aus der Beteiligung an der Schweizerischen Mobiliar Holding AG und dem ihr gewährten Darlehen.

Das Umlaufvermögen beläuft sich auf CHF 159.7 Mio. (Vorjahr CHF 161.0 Mio.). Das Fremdkapital weist den Überschussfonds von CHF 104.7 (Vorjahr CHF 101.8 Mio.) auf. Davon sind für Naturgefahren-Präventionsprojekte CHF 20.2 Mio., für Grundlagenforschung CHF 5.7 Mio. sowie für weitere Themen CHF 19.9 Mio. reserviert.

Das Eigenkapital (vor Gewinnverwendung) reduzierte sich leicht von CHF 962.3 Mio. auf CHF 961.8 Mio.

Gewinnverwendung

Der Verwaltungsrat beantragt der Delegiertenversammlung vom 24. Mai 2019, den zur Verfügung stehenden Bilanzgewinn von CHF 88.8 Mio. gemäss diesem Vorschlag zu verwenden. Dabei werden insbesondere dem Überschussfonds CHF 18.0 Mio. zugewiesen (wie Vorjahr).