Gesamtergebnis 2016

Die Gruppe Mobiliar setzt ihr Wachstum fort und kann erneut ein herausragendes Ergebnis ausweisen. Das Prämienvolumen konnte insbesondere im Nicht-Lebengeschäft einmal mehr deutlich gesteigert werden. Zudem fiel das finanzielle Ergebnis im Vorjahresvergleich markant höher aus.

Die Konsolidierung für das Geschäftsjahr 2016 erfolgt unverändert zum Vorjahr auf Stufe der Schweizerischen Mobiliar Holding AG. Sie ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft.

Bruttoprämien

Dank dieses patronalen Zuschusses können die Pensionskassen der Gruppe Mobiliar die Rentenverpflichtungen samt prognostizierter Zunahme der Lebenserwartung mit einem tieferen, erwirtschaftbaren Zins bilanzieren. Damit wird eine Quersubventionierung der Pensionierten durch die aktiven Mitarbeitenden vermieden

* Beim Vorjahreswert wurde ein Restatement aufgrund der Ausübung des Wahlrechts der Goodwillverrechnung mit dem Eigenkapital anstelle der bisherigen Aktivierung und planmässigen Abschreibung vorgenommen.

Eigenkapital und Bilanz

Das konsolidierte Eigenkapital reduzierte sich von CHF 4.789* Mia. auf CHF 4.338 Mia. Zur Minderung führte die Verrechnung des Goodwills mit dem Eigenkapital im Zusammenhang mit den im Berichtsjahr getätigten Akquisitionen und Beteiligungen. Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 9.6% (Vorjahr 8.2%). Bei sämtlichen Versicherungsgesellschaften der Gruppe liegen die anrechenbaren weit über den geforderten Eigenmitteln. Berechnet mit einem internen Modell nach SST-Prinzipien (Schweizer Solvenztest) beträgt der Quotient für die Gruppe über 300%. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von CHF 17.867* Mia. auf CHF 17.944 Mia.

* Beim Vorjahreswert wurde ein Restatement aufgrund der Ausübung des Wahlrechts der Goodwillverrechnung mit dem Eigenkapital anstelle der bisherigen Aktivierung und planmässigen Abschreibung vorgenommen.

Technisches Geschäft Nicht-Leben

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Bruttoprämienvolumen im Nicht-Lebengeschäft von CHF 2.743 Mia. auf CHF 2.827 Mia. Das Wachstum von 3.1% wurde dank eines anhaltend starken Neugeschäfts und einer stabilen Austrittsquote erzielt. Damit konnte das durchschnittliche Marktwachstum von 1.1% einmal mehr deutlich übertroffen werden. Das technische Ergebnis erhöhte sich von CHF 291.1* Mio. auf CHF 295.0 Mio. Die Schadenbelastung stieg im Vorjahresvergleich um 0.1 Prozentpunkte auf 61.7%. Der Kostensatz blieb stabil und belief sich wie im Vorjahr auf 25.8%. Die Combined Ratio für eigene Rechnung lag mit 88.9% leicht über dem Vorjahreswert von 88.7%.

* Beim Vorjahreswert wurde ein Restatement aufgrund der Ausübung des Wahlrechts der Goodwillverrechnung mit dem Eigenkapital anstelle der bisherigen Aktivierung und planmässigen Abschreibung vorgenommen.

Finanzgeschäft Nicht-Leben

Das finanzielle Ergebnis Nicht-Leben belief sich auf CHF 230.5 Mio. (Vorjahr 111.3 Mio.). Der Anstieg resultierte aus höheren Erträgen aus Zuschreibungen sowie aus tieferen Abschreibungen auf Kapitalanlagen.

Technisches Geschäft Leben

Die Bruttoprämien im Lebengeschäft beliefen sich auf CHF 802.8 Mio. (Vorjahr CHF 774.8 Mio.). Die Zunahme begründete sich hauptsächlich in der Entwicklung der Jahresprämien im Geschäft der privaten Vorsorge. Auch in der beruflichen Vorsorge resultierte im Vorjahresvergleich insgesamt ein leichter Anstieg des Prämienvolumens. Das technische Ergebnis sank von CHF –89.4 Mio. auf CHF –107.2 Mio. In diesem Betrag enthalten sind CHF 43.7 Mio. für Überschussbeteiligungen zugunsten der Versicherten. Der Kostensatz für eigene Rechnung verbesserte sich von 16.1% auf 15.5%.

Finanzgeschäft Leben

Das finanzielle Ergebnis im Lebengeschäft wies einen Erfolg von CHF 143.0 Mio. aus (Vorjahr CHF 123.6 Mio.). Zum höheren Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr führten insbesondere höhere Gewinne aus der Veräusserung von Kapitalanlagen und tiefere Abschreibungen auf Kapitalanlagen.