Von Apollo bis W.Nuss

Donnerstag, 26. August 2010

Büne Hubers Patent Ochsner und das Berner Symphonieorchester (BSO) finden immer besser zusammen: Im Kulturcasino Bern ist die Hauptprobe für das Open-Air-Konzert «Mobiliar Akkorde» vom 28. August 2010 (20.30 Uhr) über die Bühne gegangen. Das BSO und Patent Ochsner werden auf dem Bundesplatz zwölf neu arrangierte Ochsner-Songs von A wie Apollo bis W wie W.Nuss zum Besten geben.

Die Vorfreude wächst: Patent Ochsner und das Berner Symphonieorchester (BSO) haben sich zwei Tage vor dem Gratiskonzert «Mobiliar Akkorde» auf dem Bundesplatz zu einer weiteren Probe getroffen. Die zwölf neuen Arrangements waren nach dem ersten Treffen Mitte Mai etwas angepasst worden und haben dadurch «noch an Eleganz gewonnen», wie Ochsner-Frontmann Büne Huber erklärt. «Es macht einen Riesenspass.» BSO-Direktor Matthias Gawriloff ist des Lobes voll über diese Zusammenführung von Rock und Klassik: «Gastdirigent Lavard Skou-Larsen hat dem gewaltigen Klangbild noch die nötige Dynamik verliehen.»

Das rund zweistündige Konzert wird drei Teile umfassen: Zum Auftakt spielt das BSO ein eigenes Programm, dann treten die beiden Formationen gemeinsam auf und zum Schluss legen Büne Huber und seine Band ein vermutlich nochmals klassisch verstärktes Finale auf die Bühne. Folgende Ochsner-Songs werden am 28. August ein klassisches Kleid erhalten: Altwybersummer, Balkon, Brachland, 21 Gramm, 1904, Niemer im Nüt, No geit’s, Echo, Apollo, Vohinger u vovoor, W. Nuss und Scharlachrot.

«Mobiliar Akkorde» auf Telebärn und DRS 3

Technisch ist es eine grosse Herausforderung, diese völlig unterschiedlichen Klangkörper in der gewünschten Mischung zu vereinen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Symphoniekonzert auf dem Bundesplatz werden die Kosten für den Klassik-Rock massiv höher sein. Dennoch wird die Mobiliar für diesen Anlass keinen Eintritt verlangen und den musikalischen Leckerbissen der Bevölkerung offerieren. Dazu haben sich die Burgergemeinde Bern, Coop und die Berner Kantonalbank (BEKB) bereit erklärt, das kulturell einzigartige Experiment zu unterstützen.