Siegerarbeit aus St. Gallen

Mittwoch, 28. November 2012

Zum sechsten Mal wurden am 22. November 2012 im Zentrum Paul Klee die Siegerarbeiten des Creaviva Wettbewerb der Mobiliar gekürt. Der von einer Fachjury* mit dem Hauptpreis ausgezeichnete Beitrag stammt von der Oberstufenklasse Eschenbach R1a aus St. Gallen. Thematisch ging es in diesem Jahr zum ersten Mal um eine Aufgabe mit Fokus Architektur: Mittels der japanischen Schnitt- und Falttechnik Kirigami wurden von 32 Schulklassen aus 11 Kantonenlebenswerte Stadtbilder entworfen.

Seit nunmehr 2005 veranstaltet das Kindermuseum im Zentrum Paul Klee in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft den «Creaviva Wettbewerb der Mobiliar». Dieser wird alle ein bis zwei Jahre ausgerichtet und in diesem Jahr zum 6. Mal vergeben.

Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Jugendliche der Schulstufen Sek I und II. Während in den ersten fünf Austragungen des Wettbewerbs die interessierten Lehrkräfte aufgefordert waren, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Werk von Paul Klee zu verhalten, lag der Fokus in diesem Jahr auf dem Thema Architektur.

Die Wettbewerbsaufgabe bestand für die jungen Menschen darin, mittels der japanischen Schnitt- und Falttechnik Kirigami ihre Ideen und Vorstellungen von ihrer Wohn- und Lebensumgebung umzusetzen. Ziel war es nicht nur, eine spannende Technik kennenzulernen und sich mit Fragen des umbauten Lebens auseinanderzusetzen. Darüber hinaus und vor allem sollte der Blick geschärft werden für die Welt, in der wir wohnen, arbeiten und uns bewegen. Die von der Oberstufenklasse Eschenbach R1a aus Eschenbach (SG) eingereichte und jetzt im ersten Rang ausgezeichnete Arbeit überzeugte die Jury vor allem durch die herausragende Verbindung von Arbeitstechnik, Phantasie, städtebaulicher Konkretheit und visionärem Ansatz.

Der Siegerklasse winken als Hauptpreis zu Beginn des Jahres 2013 eine Reise zu einem Architekturworkshop ins Zentrum Paul Klee und ein Barpreis von CHF 1000 für die Klassenkasse. Die auf den Rängen zwei bis sieben platzierten Kirigami-Arbeiten werden ebenfalls zu einem Besuch ins Zentrum Paul Klee eingeladen. Die Jury zeigte sich überzeugt, dass die eingereichten Arbeiten den beteiligten Jugendlichen nicht nur Freude machten, sondern wesentlich zu einem klareren Verständnis für die gebaute Umwelt und zu einem geschärften Blick auf unsere Welt beitragen. Damit wurden die vorrangigen Ziele von Mobiliar und Creaviva überzeugend erreicht.

Am 22. November 2012 wurden im Creaviva nicht nur die Sieger des Wettbewerbs bekannt gegeben. Unterdem Titel ‚saper vedere – sehen lernen’ wurde gleichzeitig ein schweizweit einmaliges Architekturvermittlungsprojekt vorgestellt. Der Leitgedanke des Projekts orientiert sich an einem Zitat ausder Charta von Athen 1943 von Le Corbusier: „Man muss sagen, was man sieht. Vor allem muss man, und das ist weitaus schwieriger, sehen, was man sieht.“ Die Landing-Page des Projekts ist unter dem Namen www.saper-vedere.ch ab sofort abrufbereit.

 

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.