«Schwarzweiss... und doch sehr nuanciert»

Mittwoch, 17. Februar 2010

Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die grosse Versicherung in eine kleine Kunsthalle. Die aktuelle Ausstellung am Hauptsitz der Mobiliar steht unter dem Motto «Schwarzweiss… und doch sehr nuanciert».

Die Ausstellung mit Werken aus der Firmensammlung beschränkt sich nicht auf Extreme, sondern betrachtet das Schwarzweiss in vielen Schattierungen. Sie vereint Werke unterschiedlicher Gattungen – Fotografie, Druckgrafik, Zeichnung, Malerei und Objekte – und fragt nach den Darstellungsmöglichkeiten der unbunten Farbpalette. In der freiwilligen farblichen Beschränkung liegt grosses kreatives Potential, das von den 14 gezeigten Künstlern ganz unterschiedlich freigesetzt wird: Auf «Schwarzmaler» trifft man ebenso wie auf praktisch «Weissgewaschenes». Der Berner Fotograf Balthasar Burkhard ist genauso in der Ausstellung vertreten wie Silvia Bächli, welche die Schweiz 2009 an der Biennale in Venedig repräsentiert hat. Mit Linolschnitten von Wolfgang Zät zeigt die Mobiliar den neusten Sammlungszuwachs.

Sammeln, vermitteln, fördern – das Kunstengagement der Mobiliar

Die Kunstsammlung der Mobiliar wird seit 1984 unter professioneller Leitung auf- und ausgebaut. Der Fokus liegt auf zeitgenössischer Schweizer Kunst aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie. Verbunden mit der Sammeltätigkeit ist die Vermittlung der über 500 Werke. Dazu gehören z.B. Kunstführungen für Mitarbeitende und externe Interessierte. Ausserdem fördert die Mobiliar in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur junge Kunstschaffende mit dem «Prix Mobilière Young Art» und ermöglicht Schulklassen gemeinsam mit dem Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee die Teilnahme am «Creaviva Wettbewerb der Mobiliar». Seit 2004 beteiligt sich die Mobiliar mit ihrer Kunstausstellung als Sponsor an der Museumsnacht Bern.