Roman Signer gewinnt für seine junge Kunst

Sonntag, 16. Juni 2013

Der Prix Mobilière fördert Schweizer Künstlerinnen und Künstler. Dieses Jahr gewinnt der 75-jährige Roman Signer wegen seiner jungen Kunst. Die Mobiliar will neue Wege gehen.

Der 75-jährige Roman Signer gewinnt den Prix Mobilière 2013. Ausgezeichnet wird er für seine junge Kunst. Seit 1996 fördert die Mobiliar mit dem Preis Schweizer Künstlerinnen und Künstler. Die Auszeichnung ist mit 15 000 Franken dotiert und wurde bislang jedes Jahr anlässlich der «Swiss Art Awards» in Basel und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur vergeben.

Neue Wege im Kunstengagement

Unter der Leitung von Dorothea Strauss, ehemalige Direktorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich, baut die Mobiliar den neuen Bereich «Corporate Social Responsibility» auf. «Wir wollen unsere gesellschaftliche und kulturelle Verantwortung in Zukunft noch stärker wahrnehmen», sagt Markus Hongler, CEO der Mobiliar. Das Kunstengagement der Mobiliar und der Prix Mobilière werden deshalb neu positioniert. Ziel ist, die Innovationskraft künstlerischer und kultureller Strategien für die Entwicklung nachhaltiger ökologischer und gesellschaftlicher Prozesse zu nutzen. Im Zentrum stehen Glaubwürdigkeit, Dialogfähigkeit, Nachhaltigkeit und Solidarität. Werte, die in der genossenschaftlichen Verankerung der Mobiliar begründet sind.

Roman Signer und seine Kunst

Roman Signers Kunst ist zeitlos jung, immer noch rebellisch und immer wieder entwaffnend aktuell. Seine Werke fördern die Fantasie und sind unverwechselbar. Die Ehrung freut Signer: «Wenn ich zu Ausstellungen eingeladen bin, wundern sich die Kuratoren oft, dass ich gar nicht mehr so jung bin – sie sehen nur meine Werke.» Roman Signer ist 1938 in Appenzell geboren, Bildhauer, Aktionskünstler, Performer, Zeichner, Fotograf und Filmer. Der in St. Gallen lebende national und international hoch geschätzte Schweizer Künstler steht wie kaum ein anderer für eine einzigartige und vitale künstlerische Haltung. Signers Werke, seine spektakulären Sprengaktionen, die Perfomances, Skulpturen und Objekte haben einen feinen, geradezu subversiven Humor und sind zugleich hoch poetisch.

Die Jury

Der Jury gehörte die Kunstkommission der Mobiliar an: Dorothea Strauss, Vorsitzende und Leiterin Corporate Social Responsibility, Christoph Vögele, Direktor Kunstmuseum Solothurn, Patrick Tharin und Bruno Zürcher von der Mobiliar.  

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.