Nationale Suisse und die Mobiliar kooperieren in der Kunstversicherung

Mittwoch, 26. Juni 2013

Nationale Suisse und die Mobiliar intensivieren ihre Zusammenarbeit und gehen einen Kooperationsvertrag in der Kunstversicherung für den Schweizer Markt ein. Dies erlaubt es den beiden Versicherern, ihre Präsenz in dieser spezialisierten Nische zu verstärken. Gleichzeitig können die beiden Schweizer Gesellschaften im lokalen Markt grössere Versicherungskapazitäten zur Verfügung stellen und massgeschneiderte Lösungen für hiesige Kunden anbieten.

Bereits in der Vergangenheit gemeinsam in der Kunstversicherung tätig, bauen Nationale Suisse und die Mobiliar nun mit einem rückwirkend ab dem 1. Januar 2013 geltenden Kooperationsvertrag die gemeinsame Bearbeitung des Kunstmarktes in der Schweiz aus. In der Kunstversicherung zeichnet sich Nationale Suisse mit der Specialty Line Art international durch spezifische Produkte und Expertise aus. Diese kann sich die Mobiliar künftig verstärkt zunutze machen und so ihre Angebotspalette erweitern, während für Nationale Suisse mit dem Distributionsnetz der Mobiliar ein zusätzlicher Vertriebskanal entsteht. Gemeinsam sind die beiden Schweizer Gesellschaften zudem in der Lage, dem Heimmarkt grössere Versicherungskapazitäten zur Verfügung zu stellen. Das hat zum Vorteil, dass auch grosse Kunstmarktakteure in der Schweiz von lokal massgeschneiderten und attraktiven Lösungen profitieren können.

Deckung von Gross-Sammlungen bis hin zu einzelnen Kunstgegenständen von Privaten

Die Marktbearbeitung in dieser nicht-exklusiven Kooperation findet auf drei Ebenen statt: Im Markt für Gross-Sammlungen und Ausstellungen wird die Kapazität beider Gesellschaften im Rahmen einer Mitversicherung unter Führung von Nationale Suisse gebündelt. So können Grossrisiken gemeinsam gedeckt werden. Im Markt für Sammlungen von vermögenden Privatkunden und Unternehmen wie beispielsweise Galerien vermittelt der Aussendienst der Mobiliar seinen Kunden Kunstversicherungsprodukte und -dienstleistungen von Nationale Suisse. Schliesslich bietet die Mobiliar ihren Privatkunden im Retailgeschäft über die Wertsachenversicherung innerhalb des Produkts MobiCasa wie bisher eine Deckung für Kunstgegenstände wie Gemälde oder Skulpturen an. Die Kunstspezialisten von Nationale Suisse unterstützen die Mobiliar dabei mit Know-how.

Gemeinsames Potenzial nutzen

Markus Hongler, CEO der Mobiliar, freut sich über die Zusammenarbeit: „Jetzt können wir den Bedürfnissen von unseren Kundinnen und Kunden mit wertvollen Sammlungen noch besser gerecht werden.“ „Die Mobiliar ist ein Kernaktionär von Nationale Suisse. Auch im Sinne unserer Aktionariatsstrategie begrüssen wir diese intensivierte, wechselseitig attraktive Zusammenarbeit“, hebt Hans Künzle, CEO von Nationale Suisse, hervor. „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit der Mobiliar das Potenzial im Schweizer Kunstversicherungsmarkt verstärkt nutzen können.“ Den beiden Gesellschaften wird dabei auch ihre jeweilige Kunstaffinität zugutekommen. Sowohl Nationale Suisse als auch die Mobiliar verfügen über eine bedeutende Kunstsammlung.

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.