Kältewelle sorgt für Rekordwerte

Mittwoch, 11. April 2012

Über 27 Millionen Franken für mehr als 5000 Frostschäden: Der kalte Februar hat der Mobiliar tüchtig eingeheizt.

Der Februar 2012 ist als einer der zehn kältesten der letzten 150 Jahre in die Geschichte eingegangen. Die Kältewelle hat auch bei der Mobiliar für Rekordwerte gesorgt.

Viele bewohnte Gebäude betroffen

Dem grössten Schweizer Sachversicherer wurden mehr als 5000 Frostschäden für über 27 Millionen Franken gemeldet – zehnmal mehr als im Winter zuvor. Das Besondere daran: Aufgrund der langen Kälteperiode waren auch viele bewohnte und vermeintlich ausreichend
beheizte Häuser nicht vor eingefrorenen Wasserleitungen gefeit.

1400 Anrufe an einem Tag

Die Drähte des Call-Service-Centers Mobi24 sind im Februar wegen der grossen Kälte heiss gelaufen: Vom 1. bis 13. Februar riefen nicht weniger als 11'400 Kundinnen und Kunden an; alleine am 6. Februar deren 1400 – so viele wie noch nie an einem einzigen Tag. Die meisten Anrufe betrafen Autopannen.

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist ein Prämienvolumen von 3.5 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den knapp 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie die Trianon AG mit Sitz in Renens.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4400 Mitarbeitende und bietet 325 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.