Die Mobiliar unterstützt Hochwasserschutz in Innertkirchen

Mittwoch, 12. November 2014

Innertkirchen schützt sich vor Hochwasser: Die Mobiliar unterstützt das Präventionsprojekt mit 1,4 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sind heute mit dem Spatenstich in Angriff genommen worden.

Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. Die Unwetter im Juli und August haben deutlich gezeigt, wie wichtig Hochwasserschutz ist. «Die Mobiliar ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Philipp Mischler, Generalagent in Interlaken.

Mit 30 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte in der ganzen Schweiz – darunter das Hochwasserschutzprojekt in Innertkirchen.

Ersatz alter Aaredämme

Die Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Aare wurde in mehrere Etappen aufgeteilt und zum Teil bereits umgesetzt. Die Mobiliar unterstützt die sogenannte „Phase blau“, die unter anderem Ufererhöhungen und eine Dammsanierung vorsehen. Die Aaredämme in Innertkirchen sind über 100 Jahre alt und bestehen grösstenteils aus lockerem Sand.

Die Bauarbeiten sind heute mit dem Spatenstich in Angriff genommen worden und erstrecken sich bis 2017. Weil die Hochwassergefahr im Sommer zu gross ist, konzentrieren sich die Arbeiten vorwiegend auf die Wintermonate.

Die Kosten für die Schwellenkorporation Innertkirchen belaufen sich auf 2,8 Millionen Franken; die Mobiliar steuert 1,4 Millionen Franken bei. Die Gesamtprojektkosten für die Phase blau betragen 14 Millionen.

30 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung hat die Mobiliar alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Nach dem Hochwasser 2005 hat sie zur Unterstützung von Präventionsprojekten 30 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft bereitgestellt. Bisher hat die Mobiliar schweizweit 75 Projekte unterstützt – weitere sind in Prüfung.

Gesellschaftliches Engagement mit vielen Facetten

Kunst- und Kulturförderung zählen seit vielen Jahren zum gesellschaftlichen Auftrag der Mobiliar. Dazu gehören auch die Unterstützung des Dokumentarfilm-Festivals «Visions du Réel» in Nyon und neu die Hauptpartnerschaft mit dem «Festival del film» in Locarno. Ausserdem unterstützt die Mobiliar Forschungsprojekte an der Universität Bern, der ETH Zürich und der EPF Lausanne. Sie ermöglicht und initiiert schweizweit neue Dialoge zwischen Kunst und Gesellschaft, fördert Präventionsprojekte zum Schutz vor Naturgefahren in verschiedenen Regionen des Landes und stärkt die Innovationskraft von Schweizer KMU. Weitere Informationen zum Gesellschaftsengagement der Mobiliar unter mobiliar.ch/engagement.

 

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.