Die Mobiliar unterstützt Hochwasserschutz in Buchs und Oberschan

Mittwoch, 8. Juli 2015

Buchs und Oberschan schützen sich vor Hochwasser: Die Mobiliar unterstützt die Präventionsprojekte mit 150 000 und 122 000 Franken.

Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. Die Unwetter im Juni haben deutlich gemacht, wie wichtig Hochwasserschutz ist. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Rainer Kostezer, Generalagent der Mobiliar in Buchs.

Mit 30 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte in der ganzen Schweiz –
darunter die Hochwasserschutzprojekte in Buchs und Oberschan.

Buchs: Herausforderung Autobahnzubringer

In Buchs erfolgt die Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Vergrösserung der Abflusskapazität des Giessens im Bereich Rondelle. Die Sanierungsarbeiten stellen eine besondere Herausforderung dar, weil der Autobahnzubringer, der über den Fluss führt, für rund zwei Monate gesperrt werden muss. Die Arbeiten wurden am 22. Juni aufgenommen und sollten bis spätestens Ende August abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten betragen 1,3 Millionen, wobei die Gemeinde Buchs 330 000 Franken übernehmen muss. Die Mobiliar steuert 150 000 Franken bei.

Oberschan: Entschärfung der Gefahrenkarte

In Oberschan (Gemeinde Wartau) besteht der Hochwasserschutz in einer Teilsanierung des Läuibachs und der Erweiterung des bestehenden Geschieberückhaltebeckens, was eine leichte Entschärfung der Gefahrenkarte zur Folge haben wird. Die Arbeiten beginnen im August 2015 und sollten im Herbst 2016 abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten betragen 740 000 Franken, wobei die Gemeinde Wartau 244 000 Franken übernehmen muss. Die Mobiliar unterstützt Wartau mit 122 000 Franken.

30 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung hat die Mobiliar alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Seit dem Hochwasser 2005 hat sie zur Unterstützung von Präventionsprojekten insgesamt 30 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft bereitgestellt. Bisher hat die Mobiliar schweizweit über 80 Projekte unterstützt – weitere sind in Prüfung.

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2017 ein Prämienvolumen von 3.775 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den inzwischen mehr als 2 Mio. Kundinnen und Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungs­gesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Schweizerische Mobiliar Services AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens, SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny und bexio AG mit Sitz in Rapperswil.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein über 5000 Mitarbeitende und bietet 342 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.