Die Mobiliar unterstützt Hochwasser in Wildhaus-Alt St. Johann

Dienstag, 16. Februar 2010

In Wildhaus-Alt St. Johann wird ein weiteres Präventionsprojekt umgesetzt: Dieses Mal, um den Dorfkern vor Hochwassern zu schützen. Die Mobiliar unterstützt auch dieses Vorhaben – mit 411'000 Franken.

Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Rainer Kostezer, Generalagent der Mobiliar in Buchs. Mit 20 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte in der ganzen Schweiz – darunter das Hochwasserschutzprojekt in Wildhaus-Alt St. Johann.

Arbeiten bis Ende 2010 abgeschlossen

Die Projektkosten betragen rund 2,8 Millionen Franken – davon muss die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann 822'000 Franken selbst übernehmen; die Mobiliar steuert 411'000 Franken an diese Kosten bei. Es ist das zweite Projekt, das die Mobiliar an der Säntisthur unterstützt: 2006 beteiligte sie sich bereits mit 170'000 Franken an baulichen Massnahmen in Alt St. Johann. Das Folgeprojekt sorgt für eine weitere Verbesserung des Hochwasserschutzes: Dank der Verlegung der Säntisthur aus dem Dorfkern und der Erstellung eines neuen, naturnahen Flusslaufs. Die Bauarbeiten beginnen im Juni 2010 und sollten bereits Ende Jahr abgeschlossen werden. «Ich bin stolz, dass wir auch dieses wichtige Präventionsprojekt unterstützen können», sagt Generalagent Rainer Kostezer. Die Mobiliar als Genossenschaft beweise damit, dass ihre lokale Verankerung mit über 80 Generalagenturen im ganzen Land wirklich gelebt werde.

20 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung hat die Mobiliar alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Nach dem Hochwasser 2005 hat sie zwecks Unterstützung von Präventionsprojekten 10 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft bereitgestellt – dieser Betrag wurde 2008 auf 20 Millionen verdoppelt. Bisher haben schweizweit über 30 Projekte von dieser Unterstützung profitiert; weitere sind in Prüfung.