Die Mobiliar unterstützt Hochwasser in Lyssbach, Etappe Leen – Moosmatt

Montag, 5. November 2007

Die Mobiliar und die Gebäudeversicherung Bern (GVB) engagieren sich beim Präventionsprojekt «Hochwasserschutz Lyssbach, Etappe Leen – Moosmatt». Sie unterstützen die öffentliche Hand mit je 176'000 Franken.

Im Sommer 2007 haben Hochwasser vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt – so auch in Lyss, das innerhalb von zwei Monaten dreimal überschwemmt worden ist. Im Seeland sind Anstrengungen im Gang, den Hochwasserschutz voranzutreiben. Die Mobiliar und die von der Gebäudeversicherung Bern (GVB) gegründete Stiftung zur Prävention von Gebäudeschäden beteiligen sich mit je 176'000 Franken am Präventionsprojekt «Hochwasserschutz Lyssbach, Etappe Leen – Moosmatt». Dies entspricht 50 Prozent der Kosten, die der Gemeindeverband Lyssbach übernehmen muss; die Projektkosten betragen total 2,2 Millionen Franken.

Baubeginn Ende Jahr

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes wird der Lyssbach im Bereich Leen – Moosmatt renaturiert und saniert; die Bauarbeiten beginnen bereits Ende Jahr und sollten im Sommer 2009 abgeschlossen sein. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Patrick Zahnd, Generalagent der Mobiliar in Lyss. Von einer Kostenbeteiligung am geplanten Entlastungsstollen in Lyss sehen die Versicherungen jedoch ab, weil sie dieses Projekt als Aufgabe der öffentlichen Hand erachten.10

Millionen aus dem Überschussfonds

Der grösste Schweizer Sachversicherer hat nach dem Hochwasser im Sommer 2005 10 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft für Präventionsprojekte gegen Naturgefahren bereitgestellt. Im Sinne einer Anschub- und Teilfinanzierung will er dazu beitragen, Schäden zu verhindern. Um die Mittel sorgfältig einzusetzen, hat die Mobiliar über ihre lokal verankerten Generalagenturen erheben lassen, wo Präventionsprojekte geplant werden und diese eingehend geprüft. Bisher haben schweizweit 22 Projekte von dieser Unterstützung profitiert; weitere sind in Prüfung.

Bernische Stiftung zur Prävention von Gebäudeschäden (SPG) der GVB

Mit der im Jahr 2006 errichteten und mit 5 Millionen Franken dotierten Bernischen Stiftung zur Prävention von Gebäudeschäden (SPG) will auch die GVB mittels Motivationsfinanzierungen Hauseigentümer dazu bringen, präventive Objektschutzmassnahmen zu treffen. Mit kleinen, aber klugen Vorhaben können oft grosse Schäden verhindert oder zumindest deutlich vermindert werden. Bei der GVB steht ein Team mit ausgewiesenen Fachleuten zur kostenlosen Beratung zur Verfügung.