Die Mobiliar unterstützt Hochwasser in Kippel

Mittwoch, 1. Februar 2012

In Kippel wird ab Mitte Mai ein Präventionsprojekt umgesetzt, um die Region vor künftigen Hochwassern zu schützen. Die Mobiliar unterstützt das Vorhaben mit 80 000 Franken. Das Lötschental war vom heftigen Unwetter im Oktober 2011 besonders stark betroffen.

Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Roland Lüthi, Generalagent der
Mobiliar in Brig. Mit 20 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte in der ganzen Schweiz – darunter das Hochwasserschutzprojekt in Kippel.

Baubeginn im Frühling

Die Projektkosten betragen rund 3 Millionen Franken – davon muss die Gemeinde Kippel 160 000 Franken selbst übernehmen; die Mobiliar steuert80 000 Franken an diese Kosten bei. Die Verbesserung des Hochwasserschutzes erfolgt durch einen stellenweisen Ausbau des Zubunbachs und der Errichtung eines Kanals für den Abfluss im Überlastfall. Ausserdem wird das Dorf künftig durch ein Netz vor Murgängen schützen.

Die Bauarbeiten beginnen Mitte Mai und sollten Ende 2013 abgeschlossen sein. Dank diesen Massnahmen sollen Schäden wie beim heftigen Unwetter im Oktober 2011 verhindert, oder zumindest gemindert werden: Das Lötschental war dabei teilweise überschwemmt worden; zwischen Kippel und Wiler hatte eine Schlammlawine die Talstrasse verschüttet. 

20 Millionen Franken für Präventionsprojekte

Als Marktleaderin und Know-how-Trägerin in der Sachversicherung hat die Mobiliar alles Interesse an Präventionsmassnahmen. Nach dem Hochwasser 2005 hat sie zwecks Unterstützung von Präventionsprojekten 20 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der
Genossenschaft bereitgestellt. Bisher hat die Mobiliar schweizweit 48 Projekte unterstützt.